Schwache Batterie ist Pannenursache Nummer eins: ÖAMTC Autobatterien-Test
- Deutliche Schwächen bei vielen Kraftspendern fürs Auto
- PLUS: Alle Testergebnisse plus Tipps im Überblick

·13 Schneeketten im ÖAMTC-Praxistest
Gute Noten für Ring- und auch Seilschneeketten
·Tipps zum richtigen Verhalten im Nebel
ÖAMTC: Sehen und ge- sehen werden als Motto
·Österreich ist ein Land der Drängler
Prototyp: Männlich, gut situiert, stark motorisiert
Bei tiefen Temperaturen wird die Leistungsfähigkeit der Autobatterie deutlich schwächer. Wenn die Batterie schon älter ist und bereits Schwächen zeigt, lohnt es sich, den Tausch vor dem Winter durchzuführen. Der Club hat beim ÖAMTC-Autobatterien-Test 2004 daher die gängigsten in Österreich erhältlichen Modelle auf Herz und Nieren geprüft, um den Konsumenten die Wahl beim Kauf zu erleichtern.
"Brustschwache Batterien sind in der kalten Jahreszeit die Pannenursache Nummer 1", so ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Der ÖAMTC hat daher gemeinsam mit seinem deutschen Schwesterclub ADAC und anderen europäischen Automobilclubs zwölf Batterien einem ausgedehnten Check unterzogen.
Das Testverfahren
Am Institut für Elektronik und Materialwissenschaften der TU-Wien wurden sie zehn Monate lang verschiedensten Belastungen ausgesetzt: Lade- und Entlade-Vorgänge, Kapazitäts-Prüfung, Kaltstart-Versuche, Tiefentladung mit anschließendem Neulade-Versuch und auch Korrosionsprüfungen wurden durchgeführt. "Begeisternd sind die Resultate insgesamt leider nicht. Nur eine einzige, als Markenersatzteil geführte Batterie, hat voll überzeugt", so das Resümee von Kerbl zum ÖAMTC-Autobatterien-Test 2004.
Testsieger
Testsieger beim ÖAMTC-Autobatterien-Test 2004 war die Originalersatzteil-Batterie von VW, Audi, Seat und Skoda, gefolgt von der Banner Power Bull. Nicht überzeugen konnten die Batterien Bären Profi und Eurostart, sie fielen beim Test durch.
Wichtige Tipps rund um Kauf und Wartung
Vor dem Kauf sollte man in der Betriebsanleitung nachschlagen. Manche Autohersteller schreiben genau vor, welche Batterie im Auto verwendet werden darf.
Die teuerste Batterie muss nicht gleich die beste sein. Wie der ÖAMTC-Autobatterien-Test 2004 zeigt, sind auch Produkte aus dem mittleren Preissegment aufgrund des günstigen Preis-Leistungs-Verhältnisses zu empfehlen.
Beim verstärkten Einsatz von Zusatzverbrauchern wie beispielsweise Sitzheizung oder Navigationsgeräte sollte die Wahl auf eine Batterie mit größerer Kapazität fallen.
Wird das Auto überwiegend auf Kurzstrecken bewegt, sollte man wenigstens einmal im Monat eine längere Ausfahrt von mindestens einer halben Stunde unternehmen, damit die Batterie voll aufgeladen wird. Dabei sollten alle unnötigen Verbraucher abgeschaltet sein, die Lichtmaschine ist sonst nicht in der Lage die Autobatterie voll aufzuladen.
Wenn der Anlasser wegen der müden Batterie im Sommer nur mühevoll den Motor in Gang gebracht hat, ist beim ersten Winter-Kälteeinbruch ein Totalversagen des Stromspeichers programmiert.(red)
Info-Link:
www.oeamtc.at
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