Der Osten holt touristisch auf: Russland zählt zu den zehn meist bereisten Staaten
- Frankreich ist die Nummer Eins, dann kommt Spanien
- Amerikaner geben im Urlaub das meiste Geld aus

·Eintauchen in die Magie der Bretagne
Urlaub machen wo Merlin, Druiden & Co. sich trafen
·TUI setzt auf Gäste aus dem Osten
200.000 russische Tou-risten bringen 80 Mio. Euro
·Städtetrips sind beliebter denn je
Alternative Angebote in Ferienregionen gefragt
Unter den Top-Zehn Urlaubs-Destinationen rangiert nach Angaben der Welttourismus-Organisation WTO nun auch Russland. Mit mehr als 20,2 Mio. Fremden, die das größte Land der Welt besuchten, wartet die 2003-Statistik auf, berichtet der Branchendienst Focus-on-Travel-News. Nummer eins bei den Besucherzahlen ist immer noch Frankreich mit 76,5 Mio. Fremden.
Dahinter, doch relativ weit abgeschlagen, rangieren Spanien mit 49,5 Mio. und die USA mit 45,4 Mio. Danach kommt Italien mit 38,9 Mio. Touristen und China mit 33 Mio.
USA schlägt höchsten Profit
Das WTO-Ranking zählt nur die tatsächlichen Grenzübertritte. Den größten Profit aus dem Tourismus schlagen jedoch die Amerikaner mit jährlich 68,4 Mrd. Dollar. Frankreich liegt mit 29,3 Mrd. Dollar dahinter, gefolgt von Spanien mit 27,3 Mrd. Dollar, Italien mit 24,4 Mrd. Dollar und Großbritannien mit 19,2 Mrd. Dollar.
Russland liegt weit abgeschlagen mit 6,3 Mrd. Dollar an 16. Stelle.
Amerikaner geben am meisten aus
Die Amerikaner waren weltweit aber auch Spitze im Ausgeben: 58 Mrd. Dollar haben die US-Bürger für Reisen ausgegeben. An zweiter Stelle rangieren die Deutschen mit immerhin 47,5 Mrd. Dollar Ausgaben. Viel Geld für das Reisen geben auch die Briten (34,3 Mrd. Dollar), die Japaner (28,7 Mrd. Dollar) und die Spanier (21,5 Mrd. Dollar) aus. Auch hier liegen die Russen mit 7,6 Mrd. Dollar weit hinten.
Naturereignisse
Wie rasch der Tourismusstrom auf gegebene Naturereignisse reagiert, wird in den USA deutlich: Visit Florida hat im Vorjahr insgesamt 74 Mio. Touristen verzeichnet. Für die so genannte Notfalls-Werbung ("Emergency advertisement") hatten die Südstaatler mehr als zwei Mio. Dollar von der lokalen Regierung bekommen, aber dennoch sank die Zahl der Besucher deutlich. Von den Hurrikanes hatte aber, berichtet Focus-on-Travel-News, vor allem der US-Bundesstaat Arizona profitiert. Offensichtlich haben viele Reisewillige dem "Grand Canyon Staat" den Vorzug gegeben, nachdem sie sechs Wochen lang im Fernsehen Bilder der Verwüstung in Florida gesehen haben.
(pte)
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