Mittwoch, 20. Oktober 2004

"Vinum et Litterae"-Preisträger gekürt: Erich Sedlak gewann in der Profi-Kategorie

  • Der Preis für Wein & Literatur wurde erstmals verliehen
  • PLUS: Alle Sieger-Autoren im großen Überblick

Der gesellschaftspolitischen und zugleich kulturellen Relevanz von Wein und Literatur Rechnung tragend hat die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien den ersten Österreichischen Preis für Wein und Literatur ins Leben gerufen. Die Sieger von "Vinum et Litterae 2004" stehen nun fest.

In der Profi-Kategorie gewann Erich Sedlak ("Der Korkenzieher") 10.000 Euro Preisgeld. Peter Marginter (5.000 Euro für "Teure Tropfen") und Susanne Dobesch (2.500 Euro für "Das andere nicht nur beim anderen") folgten auf den Plätzen.

Wein und Literatur
Wein und Literatur aus Österreich sei beides ein Weltbegriff, "heimische Literatur zum Thema Wein existiert allerdings kaum", brachte Initiator Gerhard Tötschinger die Zielsetzung auf den Punkt. "Was wäre die niederösterreichische Seele ohne den Wein?" meinte Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien. Deshalb solle nunmehr Österreichs ausgeprägte Weintradition und die Liebe der Menschen zu einem "guten Glaserl" auch literarisch manifestiert werden.

Die Sieger im Überblick
Zum "Vinum et Litterae 2004"-Sieger der Kategorie "Laien" kürte die Jury Michael R. de Surris ("Das Blut Christi"). Auf den Plätzen folgten Ernst Bieber ("Kellerpartie") und Horst Lothar Renner ("Zeile um Zeile"). Die zehn bestplatzierten Laien-Autoren erhielten zum Preisgeld von 1.000 Euro je eine Urkunden und eine Bronze-Skulptur "Werkzeug des Poeten" des renommierten Künstlers Karl Korab. Die besten Beiträge sollen in einem Buch veröffentlicht werden

"Vinum et Litterae" soll zum Markenzeichen werden. Im kommenden Jahr ist eine Fortsetzung mit dem Schwerpunkt "Wein und Karikatur" geplant. (apa/red)

20.10.2004 15:25