Tele.Ring ärgert sich über die Mobilkom: Wechselwillige Kunden konnten nicht weg!
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- Datenabfrage für Rufnummernmitnahme ist fehlerhaft
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Der viertgrößte Mobilfunkbetreiber tele.ring wirft Marktführer Mobilkom Austria vor, erhebliche Probleme bei der Rufnummernmitnahme zu haben. Dadurch würden wechselwillige Kunden die Mobilkom nicht verlassen können. tele.ring etwa droht bereits mit Pönale-Forderungen. Die Mobilkom Austria hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert.
Konkret, so der Vowurf von tele.ring, hätten in den ersten beiden Tagen der Rufnummernmitnahme nur 30 von 137 Anfragen von der Mobilkom abgewickelt werden können - und selbst bei den 30 hätte es Verspätungen gegeben. Sollte sich die Situation nicht bessern, werde man die dafür vorgesehene Pönale einklagen, so tele.ring-Sprecher Walter Sattlberger.
Über die Gründe für die "Portierungsprobleme" der Mobilkom, die auch von den anderen Netzbetreibern bestätigt würden, könne man nur spekulieren, heißt es bei tele.ring. Nach Angaben des Sprechers seien entweder die Implementierungsarbeiten nicht ausreichend erledigt worden oder es gebe eine gewisse Unwilligkeit des Marktführers, die Kunden gehen zu lassen. Jedenfalls funktioniere die für die Mitnahme der Telefonnummer wesentliche Datenabfrage, denn wer sich für einen Wechsel weg von der Mobilkom entscheide, erhalte eine SMS mit dem Hinweis auf günstige Mobilkom-Angebote, wundert sich Sattlberger.
Die Mobilkom präzisierte ihre Angaben, wonach es am Samstag um 20 Prozent mehr Neukunden gegeben habe als an vergleichbaren Wochenenden. Darin seien alle neu hinzugekommen Kunden eingerechnet. Wie viele davon durch Rufnummernportabilität dazu- bzw. weggekommen sind, wollte die Tochter der börsenotierten Telekom Austria (TA) nicht verraten. Eine Stellungnahme der Mobilkom Austria zu den tele.ring-Vorwürfen war auf mehrfache Nachfrage zunächst nicht zu erhalten. (apa/red)
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