Frühpensionierungen bei ÖBB? Grasser lehnt Vorgangsweise kategorisch ab
- "Das ist inakzeptabel und unmenschlich"
- Vorschlag: "Mitarbeiter dort einsetzen, wo es sinnvoll ist"
·ÖBB-Vorstand will Frühpensionen
"Einzige Möglichkeit, Mitarbeiter freizusetzen"
·Grasser: Mineralöl- steuer bleibt gleich
Trotz hoher Ölpreise lehnt Finanzminister Senkung ab
Die geplante neue Frühpensionierungswelle bei den ÖBB kommt für Finanzminister Karl-Heinz Grasser nicht in Frage. "Das ist inakzeptabel", so der Minister in der ORF-"Pressestunde" am Sonntag. Er habe darüber schon mit Verkehrsminister Hubert Gorbach und Bundeskanzler Wollfgang Schüssel gesprochen. Grasser sprach sich für die Streichung des entsprechenden Paragrafen im ÖBB-Dienstrecht aus.
Für Grasser ist die Frühpensionierung von 47- und 48-jährigen Mitarbeitern eine "unmenschliche Vorgangsweise". Das Bahn-Managment sollte die Mitarbeiter nicht in Frühpension schicken, sondern die Mitarbeiter besser einsetzen, dort, "wo es eine sinnvolle Beschäftigung für sie gibt".
Die ÖBB planen laut Medienberichten heuer noch 4.000 Eisenbahner im Alter von 47 bis 49 Jahren in Pension schicken wollen, noch bevor durch die Pensionsharmonisierung die Abschläge erhöht werden.
(apa)
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