24-stündiger Streik in Italien: U-Bahnen, Busse, Straßenbahnen stehen still
- Beamte protestieren für Erneuerung der Arbeitsverträge
- Italiener weichen auf Mopeds und Privat-PKW's aus
In Italien hat ein 24-stündiger Streik im öffentlichen Nahverkehr begonnen. Betroffen sind Busse, Straßenbahnen und die Metro. Allerdings wird der Ausstand zu den Hauptverkehrszeiten ausgesetzt, damit die Pendler zur Arbeit und wieder nach Hause können. Rund 160.500 Bedienstete der Verkehrsbetriebe werden sich am Streik beteiligen, um gegen die Verspätung bei der Erneuerung des abgelaufenen Arbeitsvertrags zu protestieren. Sie verlangen Mehrinvestitionen im Nahverkehr.
Die Sperre der U-Bahn-Netze zwang in Rom und Mailand aber viele Bürger, mit Privatfahrzeugen zur Arbeit zu fahren. Die meisten Römer waren auf ihre eigenen Autos oder Mopeds angewiesen, um sich durch den schon an normalen Tagen chaotischen Stadtverkehr zu bewegen.
Probleme mit den öffentlichen Verkehrsmittel sind in Italien häufig. Im Dezember und im Jänner war es öfters zu wilden Streiks gekommen, welche die italienischen Städte lahm gelegt hatten. (apa)
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