Berater wird gesucht: Die Privatisierung des Flughafen Bratislava kommt voran
- Bewerbungsfrist 12.11. - Entscheidung am 12. Januar
- Konsortium AUA, Strabag und Erste Bank bewirbt sich
·AUA will Mehrheit an Slovak Airlines
Einstieg bei Hungarian wird ebenfalls angestrebt
·Airport Bratislava mit Passagier-Rekord
Heuer bisher 500.000 Reisende abgefertigt
In die geplanten Privatisierung der beiden slowakischen Flughäfen in Preßburg/Bratislava und Kosice kommt Bewegung. Das slowakische Verkehrsministerium hat nun die Suche nach einem Privatisierungsberater gestartet. Die Bewerbungsfrist läuft bis 12. November, die Entscheidung über den künftigen Berater soll aber erst am 12. Jänner bekannt gegeben werden.
Das berichtet heute, Mittwoch, die Wirtschaftszeitung "Hospodarske noviny" unter Berufung auf die Nachrichtenagentur SITA. Die Beratungsfirma soll die im Zuge der Privatisierung auftretenden finanziellen und legislativen Fragen klären.
An einem Engagement beim Flughafen Bratislava sind aus Österreich sowohl die Austrian Airlines (AUA) als auch der Flughafen Wien interessiert, die in dieser Sache allerdings getrennt marschieren. Die AUA will sich in einem Konsortium mit der Bauholding Strabag und der Erste Bank um einen Einstieg bewerben. Wer im Konsortium um den Flughafen Wien ist, wurde bisher nicht bekannt.
Neben AUA und Flughafen Wien gibt es Medienberichten zufolge noch zahlreiche andere Interessenten, u.a. die argentinische Gesellschaft Aeropuertos, die amerikanische Glenealy International und die US-kanadische ViaPort. (apa)
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