Mittwoch, 20. Oktober 2004

UEFA-Cup geht in neue Ära: Heimische Legionäre kämpfen um Aufstieg

  • Bewerb startet mit Gruppenphase in neues Format
  • Drei Österreicher-Klubs neben dem GAK im Einsatz

Der UEFA-Cup startet in eine neue Ära. Erstmals wird der zweitwichtigste europäische Klub-Bewerb nicht in durchgehendem k.o.-System, sondern mit einer eingeschobenen Gruppenphase (bis 16. Dezember) ausgetragen. Drei der fünf Teams in den acht Gruppen steigen in die Runde der besten 32 auf, an der im Frühjahr auch die Dritten der acht Champions League-Gruppen teilnehmen. Bereits am ersten Spieltag stehen mehrere Schlagerspiele auf dem Programm. Außerdem kämpfen neben dem GAK (in Auxerre) drei weitere Teams mit österreichischer Beteiligung um eine gute Ausgangsposition. Die Wiener Austria ist spielfrei.

ÖFB-Abwehrchef Martin Stranzl muss mit dem VfB Stuttgart zum belgischen Tabellen-14. SK Beveren. Der aktuelle Tabellenführer der deutschen Bundesliga geht als klarer Favorit ins Rennen. "Wir wollen nicht nur am Donnerstag gewinnen, sondern auch den Gruppensieg holen. Das ist unsere Zielsetzung", so der optimistische VfB-Coach Matthias Sammer.

Friesenbichler gegen Mendieta und Hasselbaink
Eine schwere Aufgabe wartet auf Günter Friesenbichler. Der Steirer, der im Sommer innerhalb der griechischen Liga von Xanthi zu Egaleo Athen gewechselt ist, trifft mit seinem neuen Team zu Hause auf das Starensemble von Middlesbrough, bei dem unter anderem Gaizka Mendieta und Jimmy Floyd Hasselbaink (zuletzt drei Tore gegen Blackburn) unter Vertrag stehen.

Österreichs Ex-Teamtorhüter Thomas Mandl wird sich beim Auswärtsspiel des FC Basel in der Arena Auf Schalke hingegen einmal mehr mit der Reservistenrolle hinter Pascal Zuberbühler begnügen müssen.

Austria hat spielfrei
In der Austria-Gruppe C empfängt Real Saragossa im Aufeinandertreffen zweier Aufstiegsfavoriten den FC Utrecht, Austria Sportmanager Günter Kronsteiner wird die Gegner beobachten. Club Brügge muss zu Dnjepr Dnjepropetrowsk in die Ukraine (Beobachter: Austria-Spartentrainer Lars Söndergaard).

Während sich die spielfreien Wiener noch geruhsam zurücklehnen können, wird es für den GAK in Auxerre (Do., ab 20.45 Uhr LIVE auf networld.at) bereits Ernst. Im zweiten Match der Gruppe F, in der die Grazer Rang drei anpeilen, empfängt Amica Wronki aus Polen die Glasgow Rangers. (apa/red)

20.10.2004 10:35