Samstag, 23. Oktober 2004

4:0 von Superfund über SV Mattersburg: 3:1-Heimsieg von Wacker gegen Salzburg

  • Mayrleb-Festspiele mit drei Treffern im Waldstadion
  • Admira und Sturm Graz trennen sich in Südstadt torlos

In der heimischen Fußball-Bundesliga ist am Samstag die 13. Runde mit drei Spielen eröffnet worden. Pasching feierte einen ungefährdeten 4:0-Sieg gegen Mattersburg. Dreifacher Torschütze war Christian Mayrleb. Wacker Tirol besiegte Salzburg 3:1, zwischen Admira Wacker und Sturm Graz fielen keine Tore.

Der FC Superfund Pasching kam am Samstag in der 13. Runde der Fußball-T-Mobile-Bundesliga zu einem klaren 4:0 (2:0)-Heimsieg gegen den SV Mattersburg. Mann des Tages vor 3.150 Zuschauern im Waldstadion war einmal mehr Christian Mayrleb, der mit drei Treffern (6. Minute, 36./Elfmeter und 60.) für die Entscheidung sorgte. Das vierte Tor besorgte sein junger Angriffs-Partner Thomas Pichlmann (64. Minute).

Während die Oberösterreicher damit den fünften Liga-Sieg in Folge feierten, setzte sich die schwarze Serie der Burgenländer in der Fremde fort: Es war bereits die 19. Auswärtsniederlage en suite.

Mair-Doppelpack entscheidet das West-Derby
Der FC Wacker Tirol hat am Samstag mit einem 3:1-(2:1)-Erfolg über den SV Salzburg auf dem heimischen Tivoli neu seine drei Spiele andauernde Negativserie beendet. Die Tiroler siegten in einem abwechslungsreichen Westderby, dem zweiten in der aktuellen Saison der Fußball-T-Mobile-Bundesliga, dank Toren von Kapitän Grüner (8.) und Torjäger Mair (35. und 94.). Im ersten Aufeinandertreffen, einer Härteorgie in Salzburg, hatten sich die beiden Erzrivalen noch torlos voneinander getrennt.

Die Innsbrucker, die zuletzt der Admira, dem GAK und Rapid unterlegen waren, kamen durch Grüner unverhofft zur frühen Führung. Der Kapitän, der am Sonntag seinen 28. Geburtstag feiert, machte sich mit einem sehenswerten Halb-Volley ins rechte Kreuzeck selbst das schönste Geschenk. Danach wachten die Salzburger aber auf und wurden prompt mit dem Ausgleich durch einen Schuss des Brasilianers Richarylson aus der zweiten Reihe belohnt (20.). Die Wacker-Verteidigung hatte zuvor nach Schriebl-Flanke den Ball nicht weggebracht.

Der neuerliche Führungstreffer der Tiroler durch Mair ließ aber nicht lange auf sich warten. Nachdem sich Sturmpartner Koejoe den Ball unlauter erkämpft hatte, zog der agile Stürmer, der den Salzburgern immer wieder Kopfzerbrechen bereitete und sich eine Vielzahl von Chancen erarbeitete, von der Strafraumgrenze zum 2:1-Pausenstand ab.

Nachdem sich der Wiederbeginn nach einem im Salzburger Fan-Sektor gezündeten Rauchtopf um drei Minuten verzögert hatte, verloren auch die beiden Teams etwas den spielerischen Durchblick. Nachdem das Spiel über weite Strecken dahinplätscherte, traf Mair mit seinem zweiten Treffer aus einem Konter in der Nachspielzeit zum 3:1-Endstand.

Trotz Dominanz nur ein 0:0 von Sturm bei der Admira
Die fünftplatzierte Admira hatte mit der gleichen Aufstellung wie beim 1:1 in Bregenz vor einer Woche begonnen. Beim Vorletzten Sturm Graz war Mario Haas in die Stammformation zurück gekehrt und ersetzte Brunmayr. Die Gäste erwischten den weitaus besseren Start und setzten die unsichere Abwehr der Niederösterreicher von Beginn an unter Druck. Haas und Krammer scheiterten je drei Mal am ausgezeichneten Admira-Tormann Szamotulski, der seine Mannschaft mit einigen Glanzparaden im Spiel hielt. Vor allem die linke Abwehrseite der Gastgeber präsentierte sich alles andere als souverän. In der Schlussphase der ersten 45 Minuten kamen die Südstädter durch einen Weitschuss von Schöny (42.) endlich zur ersten Torchance, Gratzei im Tor der Grazer reagierte aber ausgezeichnet.

Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst ausgeglichener, verflachte aber zusehends, da sich Sturm immer mehr zurückzog. Admira kam durch einen abgefälschten Querpass von Oravec (54.) zu ersten guten Möglichkeit der zweiten Spielhälfte, Gratzei hielt jedoch abermals hervorragend. Die Niederösterreicher setzten nach, hatten aber bei einem Stangenschuss des Griechenland-Heimkehrers Kulovits (65.) nach Freistoß von Ledwon Pech. Die immer stärker werdende Admira dominierte zwar die letzte Viertelstunde, war aber im Abschluss nicht zwingend genug. Sturm kam nur noch zu Konterchancen. In der Nachspielzeit rettete der überragende Szamotulski bei Schüssen von Säumel und Brunmayr den Punkt für die Niederösterreicher.

23.10.2004 20:28