Mittwoch, 20. Oktober 2004

Kein "Rumble in the Jungle": Töchter von Ali und Frazier steigen nicht in den Ring

  • Meldungen über Boxkampf stellt sich als falsch heraus
  • Laila Ali: "Es wäre vielleicht cool gewesen"

Berichte, wonach es am 30. Oktober in Kinshasa einen Boxkampf zwischen Laila Ali und Jacqui Frazier geben soll, haben sich als falsch herausgestellt. "Es ist nett, dass die Leute aufgeregt sind, weil sie glauben, dass es da so was wie eine Jahrestagsfeier gibt. Es wäre vielleicht cool gewesen, aber es ist eine Lüge", sagte Laila Ali. Vor 30 Jahren siegte Muhammed Ali im als "Rumble in the Jungle" bekannt gewordenen WM-Kampf in der kongolesischen Hauptstadt gegen George Foreman durch K.o.

Laila Alis Manager und Ehemann Johnny McClain bestätigte aber, dass er in dieser Sache kontaktiert worden sei. "Ein Mann hat mich ein paar Mal angerufen, ich hab gesagt, er soll ein Angebot schicken. Er hat das auch getan und ich habe dankend abgelehnt."

Jacqui Frazier, die Tochter des früheren Schwergewichts-Weltmeisters Joe Frazier, ist 16 Jahre älter als Laila Ali. Die beiden haben im Juni 2001 einen viel beachteten "Prestigekampf" ausgetragen, den Ali nach Punkten für sich entschied. "Jacqui Frazier hat seit einer Weile nicht gekämpft. Sie ist 43 Jahre, es würde mir jetzt für die Karriere nichts bringen, gegen sie zu boxen", sagte Laila, die Ende September in ihrem 19. Profikampf ihren 19. Sieg gefeiert hatte. (apa)

20.10.2004 11:44