Adrian Mutu positiv getestet: Rümänen droht eine zweijährige Sperre
- Anhörung soll so schnell wie möglich festgelegt werden
- Dopingfall auch bei belgischem Klub Standard Lüttich
Der rumänische Nationalspieler und Chelsea London-Stürmer Adrian Mutu hat bestätigt, positiv auf Kokain getestet worden zu sein. Der 25-Jährige verzichtete gleichzeitig auf die Analyse der B-Probe, und muss nun eine Zwei-Jahres-Sperre befürchten. Dies berichtete der Vorsitzende der Vereinigung der englischen Profi-Fußballer, Gordon Taylor, in einem Sky-Sports-Interview.
"Wir hatten ein Treffen mit Mutu. Es wird nun der Football Association berichtet und so schnell wie möglich eine Anhörung festgelegt, ohne die zweite Probe zu analysieren", verlautbarte Taylor. Mutu soll laut einem Bericht der Zeitung "Mail on Sunday" vor einigen Wochen während eines Trainingslagers des Premier-League-Klubs Chelsea getestet worden sein.
Dopingfall bei Standard Lüttich
Auch in Belgien gibt es einen Dopingfall. Erstligist Standard Lüttich hat den griechischen Stürmer Alexandros Kaklamanos entlassen, nachdem dessen B-Probe den positiven Kokain-Test vom 28. August bestätigt hatte. "Ich habe schon angekündigt, Kaklamanos automatisch zu feuern, wenn die zweite Probe auch positiv ist", bestätigte Standard-Manager Pierre Francois. Dem 30-Jährigen, der seine Karriere bei Olympiakos Piräus startete und über Gent und Charleroi nach Lüttich gekommen war, erwartet eine zweijährige Sperre.
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