Ex-Präsident unterstützt Kerry: Clinton im US-Wahlkampf auf Seite des Bush-Gegners
- Für Politische Freunde und Gegner neuer Kerry-Trumpf
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Eineinhalb Monate nach seiner Herzoperation kehrt der frühere US-Präsident Bill Clinton in den politischen Ring zurück, um den demokratischen Kandidaten John Kerry in der Schlussphase des Präsidenten-Wahlkampfs gegen Amtsinhaber George W. Bush zu unterstützen. Clinton gilt bei politischen Freunden wie Gegnern als Trumpf der Demokratischen Partei.
"Das kann nur ein Plus sein," sagte der republikanische Stratege Roger Stone. Den Ausfall Clintons nach dessen Operation am 6. September hatte er als potenziell verheerend bezeichnet. Ab Montag will der 58-jährige Clinton Kerry bei dessen Wahlkampfauftritten in Philadelphia unterstützen. Sein Wert für die Partei liegt Experten zufolge in seiner Beliebtheit an der Parteibasis, sowie wie bei Schwarzen und Wählern in den entscheidenden Staaten wie Pennsylvania, Ohio und Florida.
Bereits zum Auftakt des Wahlparteitags der US-Demokraten hatte Clinton die Delegierten auf Kerry als Präsidentschaftskandidaten eingeschworen. Unter dem tosenden Applaus der Delegierten versprach er, als "Fußsoldat" in der Kampagne zur Wahl Kerrys zum US- Präsidenten dienen zu wollen.
Jüngste Umfragen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Kerry und Bush bei der Präsidentenwahl am 2. November hin. Nach einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag entfielen auf Bush 47 Prozent der Stimmen. Kerry könnte demnach mit 45 Prozent der Stimmen rechnen. Die Fehlermarge der Befragung liegt bei plus/minus 2,9 Prozentpunkten. (apa)
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