Sex-Entzug für Schwarzenegger: Ehefrau schmeißt den "Terminator" aus dem Bett
- Pro-republikanische Wahlrede als Auslöser für Streit
- Harte Entscheidung: George Bush oder Maria Shriver?
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Unterschiedliche politische Ansichten können schon mal zu getrennten Betten führen: Diese schmerzhafte Erfahrung musste unlängst Arnold Schwarzenegger machen. Kaliforniens Gouverneur wurde für eine pro-republikanische Rede just von seiner - traditionell den Demokraten verbundenen - Ehefrau Maria Shriver mit Sex-Verbot bestraft. "Nun, es gab keinen Sex für 14 Tage": Mit diesen Worten kommentierte die "steirische Eiche" die schwere Zeit.
Auslöser war eine Wahlrede für US-Präsident George W. Bush. Vor rund 1.000 Zuhörern im "Institute for Public Policy" in Monterey plauderte Schwarzenegger aus dem Nähkästchen und kam dabei mehrmals auf seine Ehefrau Maria Shriver, die Nichte von John F. Kennedy, zu sprechen.
"Ich weiß nicht, warum ich mir die Kandidatendebatten ansehe. Wenn ich einen klugen, liberalen Demokraten und einen Republikaner streiten sehen will, muss ich einfach nur mit meiner Frau zum Essen gehen. Die beiden (Präsidentschaftskandidaten) hatten Glück. Sie mussten das nur dreimal tun", so der ehemalige "Mr. Universe" und Star-Mime. "Wenn man mit meiner Frau verheiratet ist, ist man nie sein eigener Boss."
Trotz Schwarzeneggers "körperlichen" Einsatzes wird der Großteil der Kalifornier bei der Präsidentschaftswahl höchstwahrscheinlich dem demokratischen Herausforderer John Kerry ihre Stimme geben. Gerade deswegen will der Governeur seine Untertanen nicht vergraulen und gibt sich ganz zahm: "Ich glaube, beide (Kandidaten) machen einen großartigen Job", sagte der Gouverneur in dem Interview. Es sei sehr ermüdend, eineinhalb Jahre lang im Wahlkampf unterwegs zu sein: "Du machst einen Fehler und verlierst die Präsidentschaft", so Schwarzenegger.
(apa/red)
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