Vogelgrippe-Alarm in AUA-Flugzeug:
Zwei infizierte Raubvögel transportiert!
- Thailändischer Adlerschmuggler in Belgien gefasst
- Betroffene sollten sich untersuchen lassen
Der thailändische Staatsbürger, nach dem die belgischen Behörden gefahndet hatten, weil er in der vergangenen Woche zwei mit Vogelgrippe infizierten Adler von Bangkok über Wien nach Brüssel geschmuggelt hatte, wurde am Montag gefasst und befand sich wieder in Gewahrsam der belgischen Behörden. Das teilte ein Sprecher der von dem Vorfall betroffenen Fluglinie Eva Airways mit.
Der Mann war nach Entdecken der Tiere zunächst in Gewahrsam genommen worden, wurde später aber wieder freigelassen. Am Sonntag erklärten die Behörden, er könne sich durch den Kontakt mit den Adlern angesteckt haben. Dass er andere Menschen infizieren könnte, sei allerdings unwahrscheinlich. Nach dem Thailänder wurde in dessen eigenem Interesse gefahndet, erklärte ein Virologe der Universität Leuven am Sonntag.
Eva Airways wird in den nächsten Tagen mit Hilfe der lokalen Gesundheitsbehörden die Passagiere, die am 18. Oktober mit Flug BR0061 von Bangkok nach Wien gekommen waren, telefonisch und schriftlich verständigen. Auf Grund des Feiertages und möglichen Schwierigkeiten bei der Kontaktaufnahme zu Transitpassagieren, werde sich diese Benachrichtigung über die nächsten Tage hinziehen, so der Sprecher der Fluglinie. Die Europäische Kommission wiederholte am Montag ihren Aufruf an alle Passagiere, bei den geringsten Grippe-Symptomen (Übelkeit, Fieber, Erkältung) einen Arzt aufzusuchen.(apa)
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