Zufriedene Bilanz nach Besuch: Katzav bezeichnet Österreich als "guten Freund"
- Israelischer Präsident: "Viele positive Änderungen"
- Botschafter-Abberufung im Jahr 2000 aber "kein Fehler"
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"Erinnerung wach halten"
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'Will meine Ankündigungen
& Prinzipien ernst nehmen'
Der israelische Präsident Katzav hat sich am Donnerstag mit seinen politischen Gesprächen in Österreich "sehr zufrieden" gezeigt. Er habe den Eindruck gewonnen, dass Österreich "ein guter Freund" geworden sei. Alle Gesprächspartner hätten ihm ein hohes Maß an "Wärme und Herzlichkeit" entgegengebracht. Daher betrachte er seinen Besuch als "sehr erfolgreich", zog Katzav am Donnerstag Bilanz.
Katzav spielte auf die Bildung der ÖVP-FPÖ-Koalitionsregierung im Jahr 2000 an - "sie wissen, was vor vier Jahren geschehen ist" - betonte aber auch, dass es seither "viele positive Änderungen" gegeben habe. Israel habe mit der Abberufung seines Botschafters sicherlich keinen Fehler gemacht. "Israel kann es nicht akzeptieren, wenn versucht wird, die Ereignisse des Zweiten Weltkrieg herunterzuspielen", sagte er in offenkundiger Anspielung auf Äußerungen des früheren FPÖ-Chefs Jörg Haider.
Zusatzfragen, welche positiven Änderungen es seit 2000 gegeben habe, beantwortete der israelische Präsident ausweichend. "Ich werde mich nicht dafür entschuldigen, dass ich Österreich besuche. Ich bin hier".
Katzav hatte im Rahmen seines viertägigen Staatsbesuchs Bundespräsident Fischer, Bundeskanzler Schüssel, Außenministerin Plassnik, die künftige EU-Kommissarin Ferrero-Waldner, Nationalratspräsident Khol und Grünen-Parteichef Van der Bellen getroffen.
(apa)
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