Brutale Bluttat in der Steiermark: Junge ersticht seinen eigenen Großvater
- Täter ist erst 17 Jahre. Hintergründe sind unklar
- Grund für den tödlichen Angriff war ein Streit
Tödlich endete am Mittwochnachmittag in Elsbethen bei Salzburg eine Auseinandersetzung eines 17 Jahre alten Mannes mit seinem 53-jährigen Großvater. Der junge Mann hatte den Arbeiter an seinem Arbeitsplatz mit einem Messer niedergestochen.
Gegen 16.30 Uhr war am Gendarmerieposten Glasenbach - eine Ortschaft der Gemeinde Elsbethen - der Notruf eingegangen, dass in einer Metall verarbeitenden Firma ein Mann tot am Boden liege.
Ein Gendarm fuhr sofort zum angeblichen Tatort und sah, wie gerade ein junger Mann mit dem Auto davon fuhr, schilderte der Leiter der Kriminalabteilung Salzburg, Karl Wochermayr.
Der Zeuge, der zuvor auch die Exekutive alarmiert hatte, sagte, dass es sich um den Täter handle, woraufhin der Gendarm das Auto verfolgte und den etwa 17 Jahre alten Mann festnahm.
Er selbst hatte mehrere Schnittverletzungen an den Händen erlitten, so dass er von den Kriminalisten nicht ausführlich einvernommen werden konnte. Er wurde mit der Rettung ins UKH Salzburg eingeliefert.
Die Hintergründe für die Auseinandersetzung mit ihren tödlichen Folgen sind deshalb noch nicht bekannt. Auch über das Opfer gab es zunächst keine genaueren Angaben, außer dass der Mann in der Stadt Salzburg gelebt haben soll.
Der Zeuge der Bluttat hatte einen Schock erlitten und wurde in die Christian-Doppler-Klinik eingeliefert, wie das Rote Kreuz auf Anfrage bestätigte.
(apa)
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