Geldsegen durch Nobelpreis: Verkauf von Jelinek-Büchern schnellt nach oben!
- 200.000 der 300.000 neu gedruckten Bücher verkauft
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Nach oben schnellt derzeit naturgemäß die Nachfrage nach Büchern der Nobelpreis-Gewinnerin Elfriede Jelinek. Der Rowohlt Verlag hat von den bei ihm verlegten 13 Taschenbüchern (darunter "Die Klavierspielerin") und einem Hardcover ("Totenauberg") seit der Zuerkennung der Auszeichnung insgesamt 300.000 neue Exemplare drucken lassen und davon 200.000 bereits verkauft, hieß es auf APA-Anfrage.
Der Berlin Verlag, bei dem Theatertexte von Jelinek erscheinen, hat von einem Taschenbuch ("Der Tod und das Mädchen I-V. Fünf Prinzessinnendramen") und zwei Broschüren ("In den Alpen" und "Das Lebewohl") mehr Exemplare nachdrucken lassen als die ursprüngliche Auflage hatte. Von den beiden Broschüren - bisher jeweils 5.000 Stück - kamen je 8.000 neue Exemplare aus den Druckmaschinen, das Taschenbuch - bisher 6.000 Exemplare - wurde 10.000fach neu gedruckt, hieß es im Berlin Verlag.
Der Plan, im kommenden Frühjahr eine "Materialiensammlung" zu Jelineks Werk mit Briefen, Interviews etc. herauszugeben, wurde jedoch wieder verworfen, teilte Carsten Sommerfeldt, Sprecher des Berlin Verlags, mit. Einerseits sei Elfriede Jelinek nicht dazu bereit gewesen, Material zur Verfügung zu stellen, und zum anderen haben man auch keinen "Schnellschuss" machen wollen, so Sommerfeldt.
Bei Rowohlt wurden die einzelnen Titel in unterschiedlichen Auflagezahlen zwischen 20.000 und 60.000 Exemplaren pro Werk neu gedruckt. (apa)
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