Weniger Pkw-Zulassungen in Europa: VW & Daimler Chrysler mit Minus im September
- Wirtschaftliche Unsicherheit wirkt sich weiterhin aus
- Koreaner Kia konnte mit Plus von 62,2 Prozent punkten

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Die Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa haben nach Angaben des Branchenverbandes ACEA auch im September nicht an Fahrt gewonnen. Die Zahl der Neuzulassungen sei im vergangenen Monat im Vorjahresvergleich um 0,6 Prozent auf 1.353.817 zurückgegangen, teilte die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller ACEA heute in Brüssel mit.
In einigen Ländern wirke sich weiterhin die wirtschaftliche Unsicherheit aus, begründete der Branchenverband. In den ersten neun Monaten 2004 ergab sich dagegen ein Anstieg um 1,5 Prozent.
Rückgang in Deutschland und Polen
In Deutschland, dem größten Automobilmarkt in Europa, sanken die Neuzulassungen im September um 3,7 Prozent. Unter den fünf größten Märkten stiegen die Neuzulassungen lediglich in Spanien mit einem Plus von 6,2 Prozent. Während die Automobilhersteller in Dänemark den kräftigsten Zuwachs mit 31 Prozent verbuchen konnten, ergab sich in Polen der stärkste Rückgang mit einem Minus von 32,1 Prozent.
Gewinner & Verlierer
Den europaweit höchsten Anstieg der Neuzulassungen verzeichnete im September der koreanische Hersteller Kia mit einem Plus von 62,2 Prozent. Unter den deutschen Autobauern konnte einzig BMW mit einem Zuwachs von 18,7 Prozent zulegen. Bei Europas größtem Autohersteller Volkswagen ging die Zahl der Neuzulassungen in Westeuropa um zwei Prozent zurück, bei DaimlerChrysler um 1,6 Prozent. (apa)
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