Montag, 11. Oktober 2004

Benzin wird immer teurer: Sprit kostet
um bis zu 17 Prozent mehr als im Vorjahr

  • Preiserhöhung beim Heizen kommt im Jahr auf 258 €
  • PLUS: So teuer ist Treibstoff in Österreichs Bezirken!

Zu einem ernüchternden Ergebnis kommt die Arbeiterkammer bei ihrer Spritpreisanalyse. Demnach mussten Autofahrer für einen Liter Diesel im September um 12,3 Cent oder 17 Prozent mehr als im September 2003 zahlen. Eurosuper ist in diesem Zeitraum um knapp acht Cent oder acht Prozent teurer geworden. Bis zu fünf Prozent billiger kann man bei Diskontern tanken.

Wie die AK errechnet hat, war eine Dieseltankfüllung (50 Liter) im September auf Basis der erhobenen Preise um sechs Euro teurer als im Vorjahr und ein Tank Eurosuper um 3,8 Euro. Ein Pendler, der täglich von Mistelbach nach Wien und wieder heim fährt, zahlt laut AK für Diesel um rund 200 Euro und für Eurosuper um rund 120 Euro mehr im Jahr, wenn die Preise auf dem derzeit hohen Niveau bleiben.

Einmal mehr verlangt die AK daher, die Mehrbelastungen für Pendler durch eine Erhöhung des Pendlerpauschales um 30 Prozent sowie des Kilometergelds um 4,5 Cent abgelten.

Die jüngste Analyse zeigt auch, dass im Westen Österreichs weiterhin kein Wettbewerb und extrem hohe Preise herrschen. In Ost- und Mittelösterreich gebe es etwas Bewegung am Treibstoffmarkt.

Neben den Spritpreisen sind auch die Heizölpreise beträchtlich gestiegen, von September 2003 auf September 2004 um 13 Cent für einen Liter. Durch die höhere Heizölsteuer und die teureren Rohölpreise ist Heizen nun laut AK um 258 Euro im Jahr teurer geworden.

(apa)

11.10.2004 12:19