File-Sharing vor US-Höchstgericht: Musik-industrie bekämpft Tauschbörsen weiter
- Supreme Court entscheidet nun über die Legalitätsfrage
- Einspruch gegen Entscheidung eines Berufungsgerichts
·USA: Tauschbörsen haften nicht für User
Urteil bringt Niederlage für Verband der Musikindustrie
·Erste Raubkopierer-Klagen in Österreich!
Musikwirtschaft bläst auch bei uns zur "Aktion scharf"
·Hohe Strafen für illegales Downloaden
UMFRAGE: Lassen Sie sich davon abschrecken?
Die US-Musikindustrie hat die Legalität von File-Sharing-Programmen zur Sache des US Supreme Court gemacht. Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, haben Vertreter der Film- und Musikindustrie gegen die Entscheidung eines Berufungsgerichts in San Francisco vom August Einspruch erhoben. Das Gericht hat die Legalität von File-Sharing-Programmen bestätigt.
Die Entscheidung des Berufungsgerichts in San Francisco habe "Grokster und StreamCast gegenüber ihrer Verantwortung für Millionen von Copyright-Verletzungen immunisiert, die täglich in ihren Systemen stattfinden", heißt es in der Berufung. Das Gericht in San Francisco, das bereits die erste Tauschbörse Napster zu Fall gebracht hatte, begründete die Legalität von Grokster und Morpheus mit dem dezentralen Aufbau des Systems (im Gegensatz zu Napster). Die Unternehmen haben demnach keinen Einfluss auf die Aktivitäten der User.
Der Vertrieb der File-Sharing-Software alleine sei nicht illegal. Es sei zudem nicht Aufgabe von Gerichten, neue technologische Entwicklungen zu regulieren. Dies sei Aufgabe des Gesetzgebers. Nun muss das US-Höchstgericht eine endgültige Entscheidung fällen. (pte/red)
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