Postversicherung vollständig an P.S.K.: Sparkasse erwirbt restliche 60 Prozent
- Verkauf im Zuge der Beteiligungsportfolio-Bereinigung
- Deal soll Anfang kommenden Jahres fixiert werden
Die Postversicherung wird wie erwartet zur Gänze von der zur Bawag gehörenden Postsparkasse (P.S.K.) übernommen. Beim Kartellgericht hat die Österreichische Postsparkasse AG den Erwerb der restlichen 60 Prozent an der Österreichischen Postversicherung AG von der Österreichischen Post AG angemeldet, geht aus dem Amtsblatt der "Wiener Zeitung" hervor.
Schon bisher haben 40 Prozent der Postversicherung der Postsparkasse gehört, 20 Prozent direkt und 20 Prozent über die P.S.K. Beteiligungsverwaltung GmbH. Die Post verkauft ihr 60-Prozent-Paket im Zuge der von ihrem Generaldirektor Anton Wais schon länger angekündigten Bereinigung des Beteiligungsportfolios. Abgeschlossen werden soll der Deal per Anfang kommenden Jahres.
Die fast ausschließlich in der Lebensversicherung tätige Postversicherung betreute im Vorjahr rund 100.000 Verträge mit einem Prämienvolumen von 57 Mio. Euro, ein Einnahmenplus von 15 Prozent gegenüber 2002. Die Eigentümer Bawag P.S.K. und Post erhielten zusammen 1,5 Mio. Euro Dividende ausgeschüttet, drei Mal so viel wie im Jahr davor. Für 2004 hat die Postversicherung eine Steigerung der Einnahmen in Leben auf 63 Mio. Euro geplant, und das EGT soll mit rund 3,5 Mio. Euro um 10 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen. (apa)
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