Business Schools: Top-Ausbildung an den besten Karriere-Schmieden
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Sie sind teuer und elitär, doch eine Ausbildung in den besten Business Schools Europas kann die Karriere beschleunigen: FORMAT präsentiert die Top-Adressen der Elite-Schmieden.
Knapp 50.000 Euro müssen hoffnungsvolle Studenten für das zehnmonatige MBA-Programm auf den Tisch des Hauses blättern, wollen sie den prestigeträchtigen Titel am IMD (International Institute for Management Development) im schweizerischen Lausanne erwerben.
Doch das schreckt Interessenten für die Ausbildung an der laut "Business Week" besten europäischen Business School ebenso wenig wie die Aussicht auf 18-stündige Arbeitstage während des selbst für eine Eliteschmiede äußerst intensiven Programms: Nur jeder achte Bewerber schafft die Aufnahme in den auf jährlich neunzig Teilnehmer beschränkten Ausbildungsgang.
Harte fachliche Auslese
Ähnlich wählerisch sind auch die anderen Topadressen wie die London Business School (LBS), Insead in Fontainebleau bei Paris oder die Mailänder SDA Bocconi. Eine viel größere Hürde als die Studiengebühren, immerhin überall im Preisrahmen einer gehobenen Mittel- bis Oberklassenlimousine, stellt auch dort die harte fachliche Auslese dar.
Internationalität ist Trumpf der Business Schools. Wer die Aufnahme schafft, dem wird für sein Geld einiges geboten: Schon die Studienkollegen garantieren für internationale und interkulturelle Erfahrungen. Insead-Absolvent Hari Cheerkoori, in Österreich aufgewachsener gebürtiger Inder und heute Geschäftsführer der Textilkette India: "Durch kulturelle und berufliche Unterschiede der Mitstudenten lernt man sehr viel."
Die 90 IMD-Studenten stammen aus 35 verschiedenen Ländern. Im MBA-Programm der London Business School sind sogar 70 Nationalitäten repräsentiert. Aus sechs oder sieben Studenten bestehende Kleingruppen, die an der Lösung praxisrelevanter Case Studies arbeiten, werden dort bewusst multikulturell zusammengestellt. Die beiden in Barcelona beheimateten spanischen Business Schools, Esade und Iese, bieten neben der in der Managementausbildung ohnehin dominanten anglo-amerikanischen Ausrichtung auch einen starken Lateinamerika-Bezug.
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