FORMAT: Premiere schließt Sanierung ab und ist fit für den Börsengang
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Die Sanierung der Premiere GmbH & Co KG ist abgeschlossen. Der deutsche Pay-TV-Sender wird heuer erstmals im Gesamtjahr operative Gewinne schreiben. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.
Die Vorbereitungen für den Premiere-Börsengang laufen auf Hochtouren. Noch bis Jahresende wird die Premiere Kommanditgesellschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und danach die emissionsbegleitende Investmentbank ausgewählt. Premiere-Boss Georg Kofler zu FORMAT-Informationen, wonach der Börsengang im Juli 2005 stattfinden soll: "Wir erwägen ein Initial Public Offering im Laufe des kommenden Jahres - abhängig von der Entwicklung der Aktienmärkte. Für exakte Zeitpläne ist es zu früh."
Auf die Frage, ob Premiere bereits börsefit sei, stellt Kofler im FORMAT-Interview fest: "Natürlich sind wir börsefit, wir sind ein Wachstumsunternehmen. Faktum ist, daß wir heuer erstmals mehr als drei Millionen Abonnenten registrieren, eine runde Milliarde Umsatz und wieder operative Gewinne schreiben werden."
Der operative Gewinn, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Goodwill, liegt "laut Hochrechnung 2004 derzeit bei 82,3 Millionen Euro". Dies geht aus einem FORMAT exklusiv vorliegenden Antrag an den Aufsichtsrat der Bank für Arbeit und Wirtschaft (Bawag) hervor. Die Bawag ist mit 3,5 Prozent an Premiere beteiligt. Weitere Eigentümer sind der Private-Equity-Fonds Pernira (54,76 Prozent), die Bayerische Landesbank (zehn), die HypoVereinsbank (zehn) sowie Georg Kofler (20,46) und das Management (1,28).
Der Streit zwischen Premiere, Österreichischen Skiverband und ORF bezüglich der Übertragungsrechte von Ski-Weltcup-Rennen wird laut FORMAT noch heuer nach Brüssel verlagert. Kofler: "Wir werden in den nächsten Wochen eine Wettbewerbsbeschwerde bei der EU-Kommission einreichen. Die ORF-Verträge mit dem Skiverband sind wettbewerbsverzerrend. Zudem werden wir ein ähnliches Verfahren gegen die European Broadcasting Union (EBU) einleiten. Das Einkaufskartell der EBU muß zerschlagen werden. Es darf nicht sein, daß etwa ARD und ZDF via EBU die Olympischen Spiele 2010 zu Billigkonditionen einkaufen können. Unsere Argumentation wird durch ein aktuelles EuGH-Urteil bestätigt."
Die gesamte Story finden Sie im aktuellen FORMAT!
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