Streit um abweichende Schreibweise: Lettland besteht auf "Eiro" statt "Euro"
- Kompromiss für Ausnahmen nur bei Plural-Endungen abgelehnt
In der Auseinandersetzung um abweichende Schreibungen der EU-Gemeinschaftswährung Euro in offiziellen EU-Dokumenten gibt es weiter keine Einigung. Lettland will weiter "Eiro" schreiben, teilte ein Sprecher von Regierungschef Indulis Emsis am Mittwoch mit.
Am Dienstag hatten sich die EU-Botschafter noch darauf verständigt, beim "Euro" zu bleiben, beim Deklinieren im Plural aber sprachspezifische Endungen am Wortstamm "Eur-" zu erlauben.
Litauen, Slowenien und Ungarn, wo es ebenfalls abweichende Versionen gibt, hatten dem Kompromiss zugestimmt. Die Letten kämpfen dagegen weiter gegen das "u" als zweiten Buchstaben. Auf lettisch wäre dies unlogisch, und man verwende schon lange das Wort "Eiro", so ein Sprecher von Außenminister Rets Pletsums. Die Letten warten nun auf eine Antwort der EU.
Dort hat man sich jedoch schon 1997 auf die Schreibung "Euro" in offiziellen Dokumenten sowie auf Geldscheinen und Münzen geeinigt. Die einzige Ausnahme gilt für unterschiedliche Alphabete, derzeit also für die spezielle griechische Schreibweise. (apa)
Verrat im Vatikan16:29
Komplizen gesuchtItalienischer Kardinal wird verdächtigt. Weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen.
Oberösterreich16:50
Familie überlebt CrashAutolenker hatte Sekundenschlaf: Geländewagen überschlug sich mehrfach
Wettskandal in Italien17:04
Razzia bei der SquadraPolizei durchsucht Raum von Verteidiger Criscito im Trainingslager der Italiener

