Causa beigelegt: Bregenz einigt sich mit Hlinka und Berchtold auf Vergleich
- Präsident Grill stimmt auf Anraten seiner Anwälte zu
- Spieler erhalten ausständige Gehälter zugesprochen
·Bundesliga 2007/08: Ergebnisse & Tabelle!
Auslosung, Tore & mehr: Infos zur aktuellen Saison
·BL-Umfrage: Wer steigt heuer ab?
Wer muss den Gang in
die Erste Liga antreten?
·Diskutieren Sie mit anderen Kicker-Fans
MITREDEN: Ihre Meinung zur österreichischen Liga
Der österreichische Bundesligist SW Bregenz hat sich mit seinen ehemaligen Spielern Peter Hlinka und Dietmar Berchtold in der arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung vor dem Landesgericht Feldkirch auf einen Vergleich geeinigt. Dadurch erhalten beide Kicker, die Anfang Mai dieses Jahres auf Grund ausständiger Gehaltszahlungen die Arbeit niedergelegt hatten, ihr Geld anteilig ausbezahlt. Über die Höhe wurde Stillschweigen vereinbart.
"Eigentlich habe ich das nicht vorgehabt. Ich wollte ursprünglich bis zur höchsten Instanz gehen, doch auf Anraten der Vereinsanwälte habe ich dem Vergleich zugestimmt. Die Prozesskosten hätten uns sonst erschlagen", erklärte SW-Präsident Hans Grill.
Bei der zweiten Verhandlung vor dem Landesgericht hätten die hohen Ablöseforderungen der Bregenzer darüber hinaus der Sittenwidrigkeit bezichtigt werden können, so Grill, der sich einmal mehr über die Mentalität der Spieler mokierte. "Die Fußballer können heutzutage leider machen, was sie wollen." (apa)
