Die Zukunft der "Raubkatzen" bleibt ungewiss: Jaguar steht weiter zum Verkauf
- Teamdirektor Pitchforth dementiert Vertragsabschluss
- Verhandlungen mit Red Bull sind noch am Laufen
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Auch nach dem vorletzten Rennen der Formel-1-WM-Saison 2004 ist die Zukunft von Christian Kliens Arbeitgeber Jaguar völlig offen. Teamdirektor David Pitchforth wischte nach dem enttäuschenden Grand-Prix in Suzuka (Klien 12., Webber ausgeschieden) Gerüchte vom Tisch, wonach sich die "Raubkatzen" und der österreichische Energy-Drink-Hersteller Red Bull kurz vor dem Vertragsabschluss befinden sollen. Das Jaguar-Team sucht nach dem Ausstieg von Ford vor knapp einem Monat für 2005 einen Käufer, die Nennfrist der FIA für die WM 2005 läuft noch bis 15. November.
Red Bull, das mit dem Vorarlberger Klien bei Jaguar als Sponsor eingestiegen war, wird als möglicher Käufer gehandelt. "Dass der Kauf zu 99 Prozent abgeschlossen ist, ist falsch. Ein wichtiger Faktor ist die Zeit, aber es hat noch keine Entscheidung gegeben. Das ist die Wahrheit", erklärte Pitchforth, der hinzufügte: "An diesem Prozess sind Banken und Anwälte beteiligt. Es sollte alles so schnell wir möglich über die Bühne gehen."
Zum Thema Red Bull meinte der Teamdirektor: "Wir haben bereits ein gutes Verhältnis zu Red Bull. Es gibt gute Verhandlungen, aber es ist noch nicht vorbei."
(apa/red)
