Ski-Weltcup-Auftakt in Sölden: Hermann Maier sieht Gletscher-Rennen nur als Test
- Wegen Rückenproblemen noch nicht vollkommen fit
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Hermann Maier hat am Samstag anlässlich der Neueinkleidung des österreichischen Ski-Teams in Wien trotz anhaltender Rückenprobleme seinen Start beim Weltcup-Auftakt kommenden Sonntag in Sölden angekündigt. "Ich sehe den Start in Sölden aber eher als Test, denn als echtes Weltcup-Rennen", so der Ski-Superstar gegenüber der APA. Neue Gefahr aus den eigenen Reihen droht dem "Herminator" indessen im Gesamtweltcup durch den nun auch im Riesentorlauf erstarkten Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer.
An welche Schuhe Maier, der nach wie vor einen Markenwechsel von Lange zu Atomic anstrebt, seine Ski beim Gletscher-Auftakt in Tirol schnallen wird, lässt er weiter offen. "Da ist noch nichts entschieden. Ich muss noch ein wenig testen", so der Flachauer, der sich auf Grund leichter Rückenschmerzen "noch nicht topfit" fühlt. "Der Auftakt ist heuer eine Woche früher als sonst. Dadurch bleibt uns zum Glück nach dem ersten Rennen noch etwas mehr Zeit zur Vorbereitung. Denn der eigentliche Weltcup geht für mich erst im Dezember los", kündigte der 31-Jährige in Sölden keine außerirdische Leistung an.
Walchhofer als neuer Gesamt-Weltcup-Konkurrent
Im Kampf um die Krone im Gesamt-Weltcup scheint Maier neben Benjamin Raich in der kommenden Saison einen zweiten Konkurrenten aus den eigenen Reihen zu bekommen. Der amtierende Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer hatte sich am Mittwoch als schnellster Österreicher für das ÖSV-Riesentorlauf-Team qualifiziert und peilt Weltcup-Starts in allen vier Disziplinen an. "Die Qualifikation war wichtig, aber um den Sieg mitzufahren ist schon ein anderes Kapitel", so der Ausblick Walchhofers. "Im Weltcup sollen sich der Hermann und der Benni ruhig um die Führung zanken. Ich fahre meine Rennen und schaue, dass ich möglichst viele Punkte sammle."
(apa/red)
