Massenandrang bei Qualifikation: Kampf um Startplätze für Riesentorlauf beginnt
- 19 Herren fahren um drei Tickets für Weltcup-Auftakt
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Wenige Tage vor dem Ski-Weltcup-Auftakt in Sölden wird es für einen Teil der ÖSV-Mannschaft erstmals ernst. Auf dem Rettenbachferner, auf dem am 23. (Damen) und 24. Oktober (Herren) mit zwei Riesentorläufen die WM-Saison 2004/2005 eröffnet wird, findet die ÖSV-interne Qualifikation statt.
In Sölden herrscht Massenandrang bei der Vergabe der letzten Tickets: Bei den Damen fahren sechs Athletinnen um zwei Startplätze, bei den Herren gibt es nicht weniger als 19 Anwärter für drei offene Startberechtigungen.
Bei Damen und Herren stehen drei Zeitläufe auf dem Programm, die jeweils zwei besten pro Athlet kommen in die Wertung. Um die im Falle eines Weltcup-Einsatzes schlechteren Pistenverhältnisse miteinzuberechnen, gibt es für die Starter pro schlechterem Weltranglistenplatz ein Handicap von 0,01 Sekunden.
Eine internationale Beteiligung wird es diesmal bei der ÖSV-Qualifikation nicht geben. Das ist laut Herren-Chef Toni Giger auch der Grund für den Massenauflauf, in die große Namen wie Fritz Strobl, Mario Matt oder Michael Walchhofer sowie bei den Damen Brigitte Obermoser gehen. "Für manche ist es einfach nur eine gute Standortbestimmung", so Giger, der neben seiner Truppe auch bereits die Teams aus den USA, der Schweiz, Deutschland, Norwegen und Finnland im Ötztal gesichtet hat.
Zur Vorbereitung war das ÖSV-Trainerteam vor allem mit Präparierungsarbeiten beschäftigt, rund 20 Zentimeter Neuschnee sorgten für jede Menge Arbeit. "Für die Weltcup-Rennen schaut es aber nach idealen Bedingungen aus", meinte Giger. (apa)
