BA-CA-Trophy muss weiter auf heimischen Triumph warten: Koubek und Peya out
- Österreicher hatten im Achtelfinale keine Chance
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Alexander Peya ist als letzter von fünf Österreichern bei der BA-CA-Trophy in der Wiener Stadthalle ausgeschieden. Der Wiener verlor am Donnerstag im Achtelfinale gegen den Italiener Davide Sanguinetti in 1:23 Stunden mit 5:7,4:6. Zuvor war Stefan Koubek ebenfalls in Runde zwei am Topfavoriten David Nalbandian gescheitert.
Jürgen Melzer, Julian Knowle und Konstantin Gruber hatten bereits in Runde eins verloren. Weil Melzer wegen seiner Schulterverletzung für das Doppel mit Peya w.o. geben musste, geht das ATP-Turnier ab Freitag ohne heimische Beteiligung in Szene.
Unmittelbar nach dem Wahl-Wiener Koubek ging mit Peya auch ein echter Wiener in der Stadthalle unter. Der Daviscupper aus Simmering kassierte im ersten Satz das Break zum 5:6 und im zweiten zum 2:3, kämpfte sich aber mit einem Rebreak zum 3:3 zurück. Ein neuerlicher Aufschlagverlust zum 4:5 brachte den 32-jährigen Routinier aus Viareggio aber endgültig auf die Siegesstraße.
Stefan Koubek ausgeschieden
Stefan Koubek ist bei der Wiener BA-CA-Trophy in Runde zwei ausgeschieden. Der Kärntner konnte am Donnerstag im Achtelfinale gegen den argentinischen Topfavoriten David Nalbandian erst im Finish dagegen halten, verlor aber nach exakt 90 Minuten mit 2:6,6:7 (6).
Das Match auf dem Centre Court lief vom ersten Ballwechsel weg wie auf einer schiefen Ebene gegen Koubek. Der Wahl-Wiener aus Kärnten tat sich gegen das schnelle, flache Spiel des als Nummer eins gesetzten Argentiniers extrem schwer, gab sofort seinen Aufschlag ab und machte in den ersten drei Games nur vier Punkte. Nach vier Breaks fand sich Koubek schon 25 Minuten nach Matchbeginn erstmals mit dem Rücken an der Wand, wehrte bei 1:5 einen Satzball aber ab, um den Set dann doch mit 2:6 zu verlieren.
Auch im zweiten Satz verlor Koubek sein erstes Service sofort zum 0:1 und damit schien das Match gelaufen. Bei 5:4 leistete sich der überlegene Argentinier aber ausgerechnet beim ersten Matchball ein "Geschenk", indem er einen leichten Volley an die Netzkante setzte und gleich darauf mit einem Doppelfehler sogar den Ausgleich zum 5:5 ermöglichte. Es war die Wiedergeburt des Stefan Koubek, denn der Kärntner nahm dieses Präsent dankbar an und das erstmals wache Publikum (4.500) bejubelte gleich darauf die (erstmalige) 6:5-Führung des Österreichers sowie einen weiteren Break- und Satzball.
Ein knapper Linienball wurde aber für den Argentinier entschieden, Tiebreak also statt dritter Satz und Nalbandian hatte im "Elferschießen" mit vier Assen die klar besseren Waffen. "Der erste Satz war eine Katastrophe und auch im zweiten bin ich einem dummen Break nachgelaufen. Ich habe ihm nicht einmal die Chance gegeben, Fehler zu machen, weil meistens ich schon vorher Fehler gemacht habe", ärgerte sich Koubek über eine "schlechte Partie".
Seine späte Rückkehr war ihm kein großer Trost. "Ich habe zwar den Kopf zwei Mal aus der Schlinge gezogen, verloren habe ich aber trotzdem. Außerdem war ich ja schon klinisch tot, ehe ihm dieser Fehler beim Matchball passiert ist", so Koubek. Sein Resümee: "Ich habe einfach zu viele Fehler gemacht, zu wenig dagegen gehalten." Seine Gesamt-Bilanz: "Eine zweite Runde zu erreichen ist weder besonders gut noch besonders schlecht, damit kann ich nicht happy sein."
(apa/red)
