Bewerbung für Olympia 2014: Salzburg und Innsbruck sind mögliche Kandidaten
- Beide Städte haben ihr Interesse beim ÖOC bekundet
- In kommenden Wochen sollen Konzepte auf den Tisch
In der Vorstandssitzung des Österreichischen Olympischen Comites (ÖOC) am Montag war auch eine mögliche Bewerbung Österreichs um die Olympischen Winterspiele 2014 ein zentrales Thema. Mit Salzburg und Innsbruck haben zwei Städte in den vergangenen Monaten ihr Interesse an einer Kandidatur bekundet, wie ÖOC-Präsident Leo Wallner am Mittwochvormittag bestätigte. "Beides sind interessante Orte, wir werden darüber diskutieren", meinte Wallner, der aber keine näheren Angaben zur Festlegung auf einen Kandidaten geben wollte. "Einen Zeitplan gibt es nicht, der richtige Zeitpunkt wird sich ergeben."
"Von Seiten des Vorstand haben wir gesagt, wir müssen jetzt überlegen, ob wir eine Bewerbung wollen. Es sind immer wieder Leute an uns herangetreten oder Anrufe beim Präsidenten eingegangen", sagte dazu ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth. Tenor der Vorstandsitzung sei gewesen, dass - wenn es einen geeigneten Kandidaten gibt und wenn die Umstände entsprechen - eine Bewerbung angestrebt wird. "Wir wollen daher jetzt wissen, wie es ausschaut, wir haben ja noch nichts Offizielles, auch noch keine Beschlüsse von Gemeinden."
Jetzt sind Konzepte gefordert, die demnächst beim ÖOC auf dem Tisch landen sollen. Jungwirth rechnet damit, dass man bis zum Jahresende klarer sieht. Eines ist für den ÖOC laut dem Generalsekretär aber klar: Das Auswahlverfahren innerhalb Österreichs soll "nicht kostenintensiv" sein.
Salzburg ist im Rennen um die Winterspiele 2010 gescheitert, die schließlich an Vancouver gingen. Innsbruck war bereits zwei Mal Austragungsort (1964 und 1976) von Olympischen Spielen. (apa)
