Wieder peinlicher Versprecher: George Bush sorgt für Verwirrung beim Wahlvolk
- Erst für Freiwilligen-Heer, dann dagegen, dann dafür
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US-Präsident George W. Bush hat mit einem neuen verbalen Ausrutscher für Verwirrung beim US-Wahlvolk gesorgt. Innerhalb weniger Minuten sprach sich Bush bei einer Wahlkampfveranstaltung am Wochenende in Daytona Beach im US-Bundesstaat Florida erst gegen eine allgemeine Wehrpflicht, dann dafür und schließlich wieder dagegen aus.
"Unsere Freiwilligen-Armee wird eine Freiwilligen-Armee bleiben", sagte Bush vor tausenden Anhängern. Kurz darauf schwenkte der Präsident um: Nach den Fernsehduellen gegen seinen demokratischen Herausforderer John Kerry "habe ich ganz klar gemacht, dass wir keine Freiwilligen-Armee haben werden". Bush wollte zunächst unbeirrt seinen Vortrag fortsetzen, ehe er den Versprecher bemerkte und rief: "Wir werden eine Freiwilligen-Armee haben!"
Mitarbeiter von Bushs Wahlkampfteam hatten Reporter noch kurz vor dem Auftritt des Präsidenten darauf hingewiesen, dass Bush in der Frage der Wehrpflicht eine "neue Sprachregelung" einführen wolle. Die Frage einer möglichen Wehrpflicht ist im US-Wahlkampf angesichts hunderttausender US-Soldaten im Nahen Osten und in Asien ein beachtetes innenpolitisches Thema.(apa)
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