Überschwemmungen in Indien: Soldaten bargen nach Rückgang der Flut 171 Leichen
- 200.000 Menschen in fast 200 Dörfern betroffen
- Ungewöhnlich heftige Regenfälle als Auslöser
Überschwemmungen haben im nordindischen Unionsstaat Assam in den vergangenen Tagen Dutzende Menschen das Leben gekostet. Soldaten bargen nach dem Rückgang der Fluten bis zum Dienstag 171 Leichen. Allein im Bezirk Goalpara seien 154 Menschen Opfer der Sturzflut geworden, erklärte ein Behördenvertreter. Andernorts wurden mindestens 17 Menschen unter Schlammlawinen begraben.
Das Ausmaß der Zerstörungen sei gewaltig, erklärte ein an den Bergungsarbeiten beteiligter Offizier. Viele Bewohner wurden im Schlaf von den plötzlich auftretenden Fluten überrascht. Betroffen waren 200.000 Menschen in fast 200 Dörfern. Die Behörden verteilten Hilfsgüter und errichteten Zeltlager. Die Überschwemmungen wurden von starken Regenfällen ausgelöst, die in der Region im Oktober ungewöhnlich sind. (apa)
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