Berlusconi empört über Ablehnung Buttigliones durch EU-Parlament
- Nein habe "einen Beigeschmack von Fundamentalismus"
·Berlusconi über Ablehnung empört!
"Beigeschmack von Fundamentalismus"
·Ferrero: EU-Rolle als "globaler Akteur"
Premiere der Außenkom-missarin im EU-Parlament
Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat mit Empörung auf die Ablehnung des disignierten EU-Innen- und Justizkommissars Rocco Buttiglione reagiert. Das Nein aus dem Europa-Parlament habe "einen Beigeschmack von Fundamentalismus". Es richte sich gegen "die Gewissensfreiheit eines Politikers katholischen Glaubens", sagte Berlusconi am Montagabend nach Angaben des italienischen Fernsehens.
Kurz zuvor hatte der Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten im Europa-Parlament Buttiglione in geheimer Abstimmung mit 27 zu 26 Stimmen abgelehnt. Der Italiener und Papst-Berater Buttiglione stieß wegen seiner Haltung zur Homosexualität, zur Frau in der Gesellschaft und zur Einwanderung auf Widerstand. Eine solche Ablehnung ist einmalig in der Geschichte des Europa-Parlaments. (apa)
