Kurzbesuch: Deutschlands Bundeskanzler Gerhard Schröder reiste nach Afghanistan
- Treffen mit ISAF-Führung und deutschen Soldaten
- Schröders letzte Station auf einwöchiger Asien-Reise
Zwei Tage nach der Präsidentenwahl in Afghanistan ist der deutsche Bundeskanzler Schröder zu einem Kurzbesuch in Kabul eingetroffen. In der afghanischen Hauptstadt traf er zunächst die Führung der internationalen Friedenstruppe ISAF sowie deutsche Soldaten. Anschließend steht ein Gespräch mit Präsident Hamid Karzai auf dem Programm.
Schröder dankte nach seiner Ankunft in Kabul den ausländischen Truppen im Land und würdigte ihren Beitrag für die Sicherheit während der Präsidentenwahl. "Ohne ISAF und den Beitrag der Bundeswehr dazu wäre die Sicherheit nicht zu gewährleisten wesen", sagte der Kanzler am Montag nach einem Besuch im Zeltlager Camp Warehouse.
Schutztruppen verantwortlich für ruhige Wahl
Mit Blick auf die Wahl von Samstag sagte er: "Das war eine ganz wichtige Etappe auf dem Weg zu mehr Stabilität und Demokratie in Afghanistan." Es sei der ISAF und der Bundeswehr zu danken, dass die Abstimmung relativ ruhig abgelaufen sei. Der Einsatz der internationalen Schutztruppen habe sich gelohnt, er werde aber wohl noch länger dauern müssen.
Schröder will am Montag auchTeilnehmer des ersten deutsch- afghanischen Schüleraustauschs treffen. Afghanistan ist die letzte Station einer einwöchigen Asien-Reise des deutschen Kanzlers. Zuvor war er in Indien, Vietnam und Pakistan. (apa)
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