Zukunftsängste der Österreicher: Kollaps des Gesundheitswesens an erster Stelle!
- Gefolgt von Zunahme des internationalen Verbrechens
- Mehrheit überzeugt: "Machen schwierige Zeiten durch"
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Die Zukunftsangst Nr. 1 der Österreicher ist der Zusammenbruch des Gesundheitswesens. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS. Die Mehrheit der Befragten war dabei überzeugt: "Wir müssen schwierige Zeiten durchmachen".
Den fast 1.180 repräsentativ für die Gesamtbevölkerung befragten Personen erschienen drei Geschehnisse als ganz besonders schreckenserregend: Der Zusammenbruch des Gesundheitswesen - verbunden mit der Schließung von Krankenhäusern und eingeschränkter medizinischer Betreuung, die weitere Zunahme des internationalen Verbrechens und eine weitere Ausbreitung der Drogensucht. Diese Zukunftsentwicklungen wurden von jeweils mehr als 80 Prozent der Befragten als absolut unerwünscht bezeichnet.
Auch noch rund drei Viertel nannten die Fortdauer der Arbeitslosigkeit, den Bau von Atomkraftwerken in Österreich, zunehmenden politischen Extremismus egal ob von rechts oder links, die Nutzung der Gentechnik für das Klonen von Menschen, den Abbau von sozialen Errungenschaften und Arbeitnehmerrechten sowie die Angst vor einer Überfremdung durch Zuwanderer aus Asien und Afrika als Besorgnis erregend.
Furcht bei rund zwei Drittel der Befragten lösen auch der Gedanke an ein Abwandern österreichischer Betriebe ins Ausland, wachsender Antisemitismus, ungehemmtes rücksichtsloses Gewinnstreben in der Wirtschaft und das Verschwinden österreichischer Eigenheiten und Traditionen als Folge von Internationalisierung aus. Unbequem ist für mehr als die Hälfte der Bevölkerung auch die Vorstellung, die EU könnte übermächtigen Einfluss auf die österreichische Politik gewinnen sowie die Aufgabe der österreichischen Neutralität.
Auf die Frage nach einem Urteil über die Gegenwart gaben 47 Prozent die Auskunft: "Wir müssen schwierige Zeiten durchmachen". Lediglich 35 Prozent sagten: "Wir leben heute alles in allem in einer glücklichen Zeit". (apa)
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