Akademiker können aufatmen: Pensions-Nachkauf wird billiger!
- "Risikozuschlag" soll mit Harmonisierung wegfallen
Der Nachkauf von Schul- und Studienzeiten für die Pension soll mit der Vereinheitlichung der Pensionssysteme günstiger werden. Diese Änderung wird am Dienstag mit dem gesamten Pensionsharmonisierungs-Paket im Ministerrat von der Regierung beschlossen. Der bisherige "Risikozuschlag", wenn jemand Schul- und Studienzeiten erst nach dem 40. Lebensjahr nachkauft, soll wegfallen.
Dieser Zuschlag machte den Nachkauf deutlich teurer, je älter jemand ist. Zuletzt war ja Kritik laut geworden, dass Akademiker wegen der längeren Ausbildung häufig nicht auf 45 Beitragsjahre kommen, wenn sie nicht Beitragszeiten nachkaufen. Die 45 Jahre sind neben dem Antrittsalter von 65 Jahren Voraussetzung für einen maximalen Pensionsbezug. Die Neuregelung für die Nachkaufzeiten soll nur für Personen gelten, die ab 2005 berufstätig werden und somit völlig ins neue harmonisierte Pensionsrecht fallen. (apa)
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