Donnerstag, 7. Oktober 2004

Herminator künftig mit 507 PS unterwegs: ÖSV und BMW verlängern Partnerschaft

  • Hermann Maier fährt künftig 507 PS starken BMW M5
  • Insgesamt 50 neue Autos für die ÖSV-Top-Athleten

Österreichs erfolgreiches Ski-Nationalteam wird weitere drei Jahre mit BMW-Fahrzeugen unterwegs sein. Der Münchner Autohersteller und der ÖSV haben am Mittwoch in Sölden die seit 16 Jahren bestehende Partnerschaft wie erwartet verlängert.

BMW unterstützt den ÖSV seit 1988 nicht nur mit Fahrzeugen, sondern auch mit Fahrertrainings und den Windkanaltests in München.

507 PS für Herminator
Die insgesamt rund 50 Autos werden von den ÖSV-Top-Athleten, vom Management und vom Trainerteam durch den Winter pilotiert. Hermann Maier ragt auch in diesem Bereich aus der Masse heraus, der Weltcup-Gesamtsieger aus Salzburg bekommt nämlich einen BMW M5 zur Verfügung gestellt. Der "Herminator" fährt damit eine 507-PS-Rakete, die zu den schnellsten Autos auf den öffentlichen Straßen zählt.

Sportlichkeit und Dynamik
Beide Seiten zeigten sich angesichts der bewährten Zusammenarbeit hoch erfreut. "Der ÖSV und wir haben das gleiche Leitbild, die gleiche Mission. Nämlich Sportlichkeit, Dynamik und zu den besten zu gehören", erklärte BMW-Österreich-Boss Felix Clary. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, der so wie die Athleten Benni Raich und Michael Walchhofer durch einen Grippevirus geschwächt ist, reiste trotz der Erkrankung nach Sölden an und meinte: "Wenn eine Zusammenarbeit so lange dauert, muss es auf beiden Seiten stimmen."(apa)

7.10.2004 09:31