Mittwoch, 6. Oktober 2004

Viele Nebelpunkte werden jetzt saniert: Auffrischung soll mehr Sicherheit bringen

  • Die Asfinag reagiert damit auf Forderung vom ARBÖ
  • PLUS: Wie das Nebelpunkte-System funktioniert

Rasch reagiert hat die Asfinag auf die Kritik des ARBÖ, dass die Nebelpunkte auf den Autobahnen selbst bei bester Sicht oft nicht sichtbar sind. In den nächsten zwei Wochen werden daher die "unsichtbar" gewordenen Nebelpunkte von den Straßenmeistereien aufgefrischt.

Wilhelm Patzold vom ARBÖ-Informationsdienst zum schnellen Erfolg der ARBÖ-Initiative: "Bei der Sanierung der Nebelpunkte zählt jeder Tag. Gut sichtbare Nebelpunkte sind ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit.

20 Prozent werden saniert
Farblich hapert es bei 20 Prozent aller Nebelpunkte, präzisiert die Asfinag das vom ARBÖ aufgezeigte Problem. Die Nebelpunkte sind die weißen Halbkreise, die in nebelverdächtigen Zonen rechts neben dem ersten Fahrbahnstreifen aufgemalt sind und die den Autofahrern in der Nebelsuppe helfen, die richtige Geschwindigkeit zu wählen.

So funktioniert das Nebelpunkte-System
Das Nebelpunkte-System funktioniert nach einem einfachen Prinzip funktioniert: Solange die Autofahrer alle drei hintereinander (im Abstand von jeweils 33 Meter) aufgemalten Halbkreise sehen können, darf Tempo 130 km/h gefahren werden. Wer nur mehr zwei Halbkreise erkennen kann, muss auf 60 km/h drosseln und wer nur mehr einen einzigen Punkt sehen kann, darf nicht schneller als 40 km/h fahren.(red)

6.10.2004 12:22