Donnerstag, 7. Oktober 2004

Frauen ohne Schleier zu Besuch bei den Nomadinnen in der Wüste von Marokko

  • Reisen in der Wüste: Dem Rhytmus des Lichts folgen
  • Auch gemeinnützige Projekte werden dabei unterstützt

Vom 16.-30. November bietet die Sinnwerkstatt ein ganz besonderes Erlebnis nur für Frauen an. Unter dem Motto "Frauen ohne Schleier" findet in der Wüste Marokkos eine gemeinsame Reise statt, zu der Frauen jeder Altersgruppe eingeladen sind.
Die Wüste ist ein Ort der Erneuerung und eine Möglichkeit, mit den eigenen Wurzeln in Kontakt zu kommen. Man folgt dem Rhythmus des Lichts:

Aufstehen vor Sonnenaufgang, gemeinsame Wanderungen, um Heilkräuter zu sammeln, eine lange Rast während der Mittagshitze, den Sonnenuntergang und die Kühle des Abends genießen.

Träumen
Nomadenfrauen sind dem gegenwärtigen Augenblick verpflichtet. Denn ihre Lebenssituation ohne illusionäre Absicherung in der Zukunft machen den Augenblick zum Entscheidenden. Zeit spielt keine Rolle - die Targia weiß zu träumen - und im jeweiligen Augenblick zu leben!

Gemeinsam mit Nomadenfrauen
"Von diesem Rhythmus der Nomadenfrauen lassen wir uns tragen. Wir leben gemeinsam mit ihnen in einem Camp und teilen ihren Alltag. Sie werden uns in ihr Heilwissen einführen, ihre Schönheitsgeheimnisse (z.B. Henna-Bemalung und Hamam) und ihre Poesie mit uns teilen." erzählt Gerda Bindoni, Reise-Leiterin und Geschäftsführerin der Sinnwerkstatt.

Zugang zu dieser Welt
"Ich möchte mehr Menschen einen Zugang zu dieser Welt ermöglichen und unterstütze damit gleichzeitig den Verein Azalay, der gemeinnützige Projekte (wie Brunnenbau, Bau einer Schule, eines Krankenhauses) für die Touareg in der Wüste von Marokko sponsort," sagt Bindoni. (red)

7.10.2004 14:16