Mobile Geräte im Visier von Angreifern: Virenattacken auf Handy, Pocket PCs & Co.
- Es gibt rund 100 Millionen mögliche Ziele weltweit!
- Firewall und Anti-Virus Software für PDAs sind Pflicht
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Vereinfachter Austausch zwischen PC und PDA
·Palm drängt auf Smartphones-Markt
Neues Betriebssystem für Smartphones entwickelt
·Neuer Virenschutz für Pocket PCs
Security 5.0 mit integrierter Datenverschlüsselung
Nach den PCs wenden sich die Autoren von Viren, Würmern und Trojanern nun auch mobilen Geräten wie PDAs (Personal Digital Assistant) und Smartphones zu. So hat etwa das Sicherheitsunternehmen Kaspersky Labs im August mit dem Brador-A Virus den ersten Trojaner entdeckt, der nur Pocket PCs als Ziel hat. Das Marktforschungsunternehmen Forrester empfiehlt Unternehmen in diesem Zusammenhang, Handhelds verstärkt in ihre Sicherheitsplanung einbeziehen.
Während sich Brador-A nicht selbst verbreiten kann und dem Angreifer den direkten Zugang zu dem mobilen Gerät ermöglicht, nutzt der Wurm "Cabir" die Infrarot- oder Bluetooth-Verbindungen in einem Smartphone mit Symbian OS, um sich so weiter zu verbreiten. Schaden richtet er sonst keinen an.
Attraktives Ziel
Forrester schätzt, dass allein in Westeuropa im Jahr 2006 etwa 100 Millionen Menschen internetfähige Smartphones oder PDAs nutzen werden. Ein Großteil davon dürfte, so die Analysten, ein attraktives Ziel für Hacker sein.
Firewalls für PDAs
Die Sicherheitsstandards in den IT-Service-Abteilungen sollten daher laut Forrester-Analyst Bernt Ostergaard an die neuen Gefahren angepasst werden. So sollten die Besitzer von Firmen-PDAs die Installation von neuen Programmen den IT-Abteilungen überlassen und nicht selber vornehmen. Weitere Schritte werden die Installation von speziellen Anti-Virus-Programmen und Firewalls für mobile Geräte sein. (apa)
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