Im Zweifel für den Verdächtigen: Das Protokoll der Freilassung von Werner N.
- Justizgroteske: Im Exklusivinterview mit NEWS schildert der Waffenbote sein patschertes Leben.
- Und: Wie Fahnder & Staatsanwalt nicht lockerlassen.

Dem Waffenskandal rund um den Kriminalfall Werner N. scheint nun ein Justizskandal zu folgen. Nach jenen Stapo-Beamten, die den Vorbestraften wochenlang als V-Mann geführt hatten, steht nun Untersuchungsrichter Martin Bodner im Kreuzfeuer der Kritik.
Überraschende Freilassung. Denn dieser ließ für Kriminalisten und Staatsanwalt überraschend Montag dieser Woche den bis dato Mordverdächtigen frei. Just als die Ermittler gerade davon überzeugt waren, genügend Indizien gesammelt zu haben, um eine weitere Inhaftierung des 38-Jährigen erwirken zu können. Und zwar nicht nur wie bislang wegen unerlaubten Waffenbesitzes, sondern nun auch wegen des dringenden Verdachts der vorsätzlichen Tötung.
Krisensitzung der Polizei. Dabei hatte es am Freitag der Vorwoche beim Lokalaugenschein zu den Ereignissen vom 20. September als bei einer von Werner N. eingefädelten Waffenübergabe seine Sekretärin und Geliebte, Petra M., durch die Explosion zweier Handgranaten getötet worden war noch ganz anders ausgesehen: Werner N. verwickelte sich laut Fahndern mehrfach in Widersprüche, die weitere Vorgehensweise von Polizei und Justiz musste daher neu festgelegt werden:
Außerdem wurden die ersten Erkenntnisse der Sprengstoffexperten analysiert. Fazit: Justiz und Polizei kamen zum Schluss, dass sich der Mordverdacht gegen Werner N. massiv erhärtet habe.
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PLUS: Exklusivinterview mit Werner N. über die seltsamen Zufälle in seinem Leben
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