Mittwoch, 6. Oktober 2004

Streit um Klestils tierische Staatsgeschenke: Pechlaner will Tiere ausstellen

  • Schönbrunn-Chef Pechlaner in NEWS: "Die Zukunft der Pferde und Renndromedare muss endlich geklärt werden!"

Wie im aktuellen NEWS berichtet wird, gibt es neuerlich Streit um die tierischen Staatsgeschenke des verstorbenen Bundespräsidenten Thomas Klestil. Bisher sind die sechs Araber-Pferde und zwei Renndromedare in Schönbrunn untergestellt, Zoo-Chef Pechlander jedoch will sie Mitte 2005 in die dann neu eröffnete Außenstelle "Schloß Hof" übersiedeln.

Dort könnten sie sich, so Pechlaner, "zur echten Publikumsattraktion" entwickeln. Das Problem: Klestils Witwe Margot Löffler wehrt sich gegen eine Zurschaustellung ihrer Tiere. Tenor: Die Präsidentenwitwe habe bisher alle Kosten für Impfungen, Verpflegungen und Transport privat bezahlt, und sehe die hohen Tiere deshalb als ihre "Privatsache" an. Mit der jedoch solle keine Werbung gemacht werden, so Klestil-Löffler.

Immerhin koste die Verpflegung der Tiere 5000 Euro pro Monat und außerdem, so ein Sprecher der Witwe, "bringt sie ihnen regelmäßig Äpfel und Datteln ins Gehege".

Als Kompromiss hat Pechlaner nun angeboten, im Falle der Übersiedlung einen Teil der Erhaltungskosten für die Tiere zu übernehmen.

Klestil-Löfflers Antwort steht noch aus.

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS!

6.10.2004 12:41