Peter Handke vor seiner Akademietheater-Premiere: "Bedenken und Vertrauen"
- Im NEWS-Interview zeigt sich Filmemacher besorgt
Kurz vor der österreichischen Erstaufführung seines U-Bahn-Monologs "Untertagblues" (Donnerstag am Wiener Akademietheater) äußert sich Peter Handke im NEWS-Interview besorgt über das mögliche Ergebnis. Die deutsche Regisseurin Friederike Heller, 28, verzichtet dabei sowohl auf die U-Bahn als Schauplatz als auch auf die stummen Mitpassagiere, die vom "wilden Mann" attackiert werden.
Das Stück wurde erst am Donnerstag der Vorwoche erfolgreich an Claus Peymanns Berliner Ensemble uraufgeführt.
Handke in der aktuellen NEWS-Ausgabe zur Wiener Premiere: "Wenn es die fünfzigste, meinetwegen die zehnte Aufführung wäre! Aber gleich die zweite? Dass man nicht mehr den Alptraum des Untergrunds spürt, den Rhythmus der Metro und Bob Dylans Heimweh-Blues? Wenn man das, wie mir gesagt wird, durch das Einbeziehen des Publikums ersetzt, finde ich das furchtbar. Das kam mir schon vor dreißig Jahren ranzig vor. Die Griechen haben ja auch nicht so gespielt, sondern in den leeren, göttlichen Raum. Ich habe Bachler einen Brief geschrieben, dass mich das bedenklich stimmt."
Dass sich Handke in NEWS dennoch relativ milde gestimmt zeigt, hat mit dem Erhalt eines "unheimlich schönen Briefes" von Hauptdarsteller Philipp Hochmair zu tun. Handke: "Da hab ich wieder ein Vertrauen bekommen."
Die ganze Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift NEWS
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