Nach Explosion des Ölpreises: Caritas fordert Heizkostenzuschuss für alle!
- Küberl: Viele können sich Heizkosten nicht mehr leisten
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Einen Heizkostenzuschuss für alle, die es brauchen, fordert Caritas-Präsident Küberl. Angesichts des hohen Ölpreises und des vor der Tür stehenden Winters schlagen Armutskonferenz, Pensionistenverband, Arbeiterkammer und Caritas Alarm: Viele bedürftige Menschen würden sich die Heizkosten nicht mehr leisten können. Deshalb sei auch heuer wieder ein Heizkostenzuschuss dringend notwendig.
Küberl zeigt sich im Radio-Morgenjournal des ORF am Samstag auch davon überzeugt, dass die Probleme mit den Heizkosten ein Indiz für desolate Wohnverhältnisse sind. "Wir bräuchten eine Renaissance des sozialen Wohnbaus, wir bräuchten leistbare Wohnungen und leistbare Betriebskosten und auch einen leistbaren Energieaufwand".
Die SPÖ wird nächste Woche im Parlament einen Antrag auf Einführung eines bundeseinheitlichen Heizkostenzuschusses für sozial Bedürftige einbringen. "Die gestiegenen Energiepreise, die hohe Steuer- und Abgabenbelastung und die Pensionskürzungen der Regierung Schüssel machen eine solche Sofortmaßnahme im heurigen Winter dringend notwendig", so SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures, die damit auch die Forderung von Caritas-Präsident Franz Küberl voll unterstützt, am Samstag in einer Aussendung. (apa/red)
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