Entscheidende Woche für Karstadt/Quelle:
Einigung bis Donnerstag & Kündigungen
- Urlaubverzicht und Arbeitszeitverlängerung stehen an
- Kapitalerhöhung von 500 Mio. Euro noch dieses Jahr
·Karstadt ohne Übernahmeangebot
Mehrere Interessenten
an Teilen des Konzerns
·Kann Karstadt noch gerettet werden?
Tausch: Rettungsplan gegen Beschäftigungspakt
·Quelle Österreich nicht betroffen
Vorstand: Turbulenzen nur bei Quelle Deutschland
·Kritik an Staatshilfe für KarstadtQuelle
Handwerkspräsident nennt
Unterstützung "skandalös"
·Sanierungskurs bei KarstadtQuelle hart
Dritter Chef in vier Jahren muss Ruder herumreißen
Der Sprecher von KarstadtQuelle, Jörg Howe, rechnet in der Diskussion um die Sanierung des deutschen Konzerns noch in dieser Woche mit einer Einigung mit der Belegschaft. Er gehe davon aus, "dass wir am Donnerstag in irgendeiner Form eine Einigung haben", sagte er.
"Wir werden nicht ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen." Außerdem gehe es grob "um fünf Urlaubstage, auf die verzichtet werden soll, die Arbeitszeit wird sich in Richtung 42 Stunden bewegen", sagte Howe weiter.
In Nürnberg verhandeln Management und Arbeitnehmervertreter weiter über den Sanierungsbeitrag der Belegschaft. Er gilt als Schlüsselelement für die Kreditzusagen von Banken und die Zustimmung der Gesellschafter zur geplanten Kapitalerhöhung von 500 Millionen Euro. Das Management pocht auf eine Einigung bis zu einer Aufsichtsratssitzung am Donnerstag, damit die Kapitalerhöhung noch in diesem Jahr kommen kann. (apa/red)
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