Nach Alitalia-Pleite: Regierung will Fluglinie so bald wie möglich privatisieren
- Kapitalaufstockung von 750 Mio. Euro ist fix
- Minister will staatliche Anteile unter 51% drücken
·Alitalia: Sanierung kann nun beginnen
Gewerkschaften stimmten Sozialplan der Airline zu
·Alitalia: Regierung kontra Gewerkschaft
Wieviel bekommt das gekündigte Personal?
·Konkurs bei Alitalia vorerst abgewendet
Gewerkschaften stimmten einem Sanierungsplan zu
·Alitalia: Partner-schaft mit Lufthansa?
Italiens Verkehrsminister drängt auf den LH-Deal
·Kippt Gewerkschaft Alitalia-Einigung?
Verwaltungsrat billigte Sanierungsplan bereits
·Alitalia-Einigung auf
Kippe: Nun prüft EU
Kommission begrüßt aber Bodenpersonal-Einigung
Nachdem man sich auf einen Überbrückungskredit von 750 Millione Euro geeinigt hat, will die italienische Regierung den "Pleitegeier" Alitalia schnellst möglich abstoßen. Wirtschaftsminister Domenico Siniscalco hat in einer Ansprache vor dem römischen Parlament versichert, dass die Regierung in Kürze die krisengeschüttelte Alitalia privatisieren werde. "Wir haben mit der EU-Kommission vereinbart und uns verpflichtet, so rasch wie möglich den staatlichen Anteil an Alitalia unter die 51-Prozent-Schwelle zu drücken. Dies ist für uns eine Pflicht", berichtete der Minister.
Er betonte, dass die Regierung der Alitalia 750 Mio. Euro für eine lebenswichtige Kapitalaufstockung zur Abwendung einer schweren Liquiditätskrise zur Verfügung stellen werde. Die Kapitalaufstockung werde jedoch nur erfolgen, wenn die anderen Alitalia-Aktionäre sich für ihren Teil an der Operation beteiligen, meinte Siniscalco.
Der Minister versicherte, dass Alitalia überleben und wieder wachsen könne. Er lobte die Einigung zwischen Regierung, Gewerkschaften und Unternehmen über den Rettungsplan, die am Mittwoch erreicht wurde. "Wir stehen vor keiner einfachen Umstrukturierung, doch die Einigung ist ein Zeichen, dass man die Dinge in diesem Land ändern kann", sagte der Minister.
Am Mittwoch hatte das Unternehmen mit Regierung und Gewerkschaften eine Vereinbarung unterzeichnet, die die finanzielle Unterstützung von 3.700 Beschäftigten regelt, deren Jobs im Rahmen eines strengen Sanierungsplans gestrichen werden sollen. Damit wurde die entscheidende Hürde für einen dringend notwendigen staatlichen Überbrückungskredit von 400 Mio. Euro genommen. Das Abkommen über den Sozialplan ist ein Meilenstein für Alitalia, die seit über zwei Jahren gegen die dramatischste Krise ihrer 50-jährigen Geschichte kämpft.
(apa)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Facebook10:40
Überfall nach PostingAustralien: 17-Jährige zeigte sich mit viel Geld, daraufhin folgte bewaffnete Attacke
Grand Prix von Monaco08:07
Pool-Party bei Red BullWebber feiert seinen ersten Saison-Sieg. Vettel dementiert Vorvertrag mit Ferrari.

