Stahlboom bringt Voest Alpine Millionen-Aufträge: Rekordjahr für VA-Tech Tochter
- Drei Aufträge bringen 100 Millionen Euro
- Umsatz von 976 Millionen Euro für 2003 noch erhöht
·Aufträge für 62 Mio. Euro für die VAI
Stahlproduzenten aus Iran & Amerika als Auftraggeber
·"Voest bleibt mit Linz verheiratet"
Betriebs-Boss dementiert Abwanderungsgedanken
·Der teure Stahl erhöht Autopreise
In einem Jahr Steigerung um 200 Euro möglich
·"Ich war, bin und bleibe in VA Tech"
Kovats will keine weiteren Kernaktionäre neben sich
·EU weit hinter Wachstumszielen
Experten: Erlahmender Reformeifer in EU-Ländern
Der Voest-Alpine Industrieanlagenbau (VAI) profitiert vom anhaltenden Stahlboom. In den vergangenen Wochen hat die Metallurgie-Tochter des Linzer Technologie-Konzerns VA Tech drei weitere Aufträge im Gesamtwert von rund 100 Mio. Euro an Land gezogen. Damit stehe VAI vor einem Rekordauftragsjahr 2004, teilte die börsenotierte VA Tech am Mittwoch mit.
In China hat VAI von Taiyuan Iron & Steel den Auftrag für ein Rostfreistahlwerkes mit einer Kapazität von bis zu zwei Millionen Tonnen Stahl erhalten. Für den kanadischen Stahlkonzern Dofasco modernisieren die Oberösterreicher drei Verzinkungsanlagen. Der jüngste Auftrag kommt aus Korea, dort modernisiert VAI für den Stahlriesen Posco eine Bandbeizanlage.
VAI ist ein führendes Engineering- und Anlagenbauunternehmen der Eisen-, Stahl- und Aluminiumindustrie. 2003 erzielte das in Linz ansässige Unternehmen rund 976 Mio. Euro Umsatz, weltweit werden rund 3. 400 Mitarbeiter beschäftigt.
(apa/red)
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