"Niki"-Partner Air Berlin steht vor einem Rekordjahr mit einer Milliarde Euro Umsatz
- Heuer Anstieg auf mehr als zwölf Millionen Fluggäste
- Ein Gang an die Börse ist vorerst nicht geplant
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Nach dem ersten Boom der Airlines jetzt Konkurse
Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin - Partner von Niki Laudas Low-Cost-Airline "Niki" - rechnet für 2004 mit einem Rekordgeschäft. Im laufenden Geschäftsjahr wolle das Unternehmen mindestens 1,06 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaften, 60 Mio. Euro mehr als geplant, sagte Air Berlin-Chef Achim Hunold.
Bei den Passagierzahlen werde ein Anstieg auf deutlich mehr als zwölf Millionen Fluggäste erwartet, 400.000 mehr als anvisiert. Angaben zum Ertrag machte Hunold aber nicht. Sein Unternehmen schreibe schwarze Zahlen, sagte der Airline-Boss der "Leipziger Volkszeitung".
Hoher Ölpreis wurde bereits kalkuliert
Laut Hunold wird der hohe Ölpreis nicht zu einer Verteuerung der Flugtickets führen. "Die Preise bleiben stabil. Wir haben den hohen Ölpreis bereits im Preisgefüge in die laufende und in die kommende Saison kalkuliert und sehen keinen weiteren Handlungsbedarf." Hunold gehe davon aus, dass sich der Ölpreis mittelfristig auf 30 Dollar (24,2 Euro) je Barrel (159 Liter) einpendeln werde. "Damit können wir leben."
Auch ein Börsengang sei weiterhin vorerst nicht geplant. "Wir verspüren keinen Handlungsdruck, behalten uns diesen Schritt allerdings vor", sagte Hunold. Air Berlin ist mit 24 Prozent an Niki Laudas "Niki" beteiligt. (apa)
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