Klinsmann, Bierhoff & Löw gnadenlos: Sepp Maier nicht mehr DFB-Tormanntrainer
- Deutsche Fußball-Ikone nach 17 Jahren rausgeworfen
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Jens Lehmann war am Samstag der große Gewinner beim 2:0-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Teheran gegen den Iran, Sepp Maier der große Verlierer. Der Tormann-Trainer des DFB-Teams, der sich in der Torhüter-Diskussion klar und wortgewaltig hinter Oliver Kahn gestellt hatte, wurde am Samstag abgelöst.
"Wir haben von Sepp gefordert, dass er eine gewisse Neutralität hat. Das kann er allein aus menschlicher Sicht überhaupt nicht", begründete Team-Manager Oliver Bierhoff die Trennung vom deutschen Torhüter-Idol.
Bereits vor der Abreise aus Teheran zogen Bundestrainer Jürgen Klinsmann, Bierhoff, Assistenztrainer Joachim Löw und Maier am Flughafen hinter verschlossenen Türen nach exakt 17 Jahren einen Schlussstrich. Klinsmann setzte seine Erneuerungswelle damit ohne Rücksicht auf große Namen fort.
"Der Schritt ist mir nicht leicht gefallen", erklärte der 60-jährige Maier, der als Torwart-Coach Anteil am WM-Triumph 1990 und dem EM- Titelgewinn 1996 hatte. "Durch meine tägliche Arbeit mit Oliver Kahn bei den Bayern ist es jedoch sinnvoll, wenn in Zukunft ein anderer Torwart-Trainer die Arbeit in der Nationalmannschaft übernimmt." Nachfolger soll Andreas Köpke werden, der bereits seine Bereitschaft signalisierte.
Lehmann ließ vor 110.000 Fans in Teheran allein Taten für sich sprechen, und bekam für seine starke Leistung ein Sonderlob des Bundestrainers: "Jens hat ein hervorragendes Spiel gemacht. Dazu habe ich ihn beglückwünscht."
(apa)
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