Britisches Duell an England: Beckham & Co. feiern 2:0-Triumph gegen Wales
- Eriksson-Elf während gesamten Spiels klar überlegen
- Nordirland erreicht in Aserbaidschan ein 0:0
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Das sind unsere Gegner in der WM-Qualifikation
England hat am dritten Spieltag der Fußball-WM-Qualifikations-Gruppe 6 am Samstag das britische Duell gegen Wales mit 2:0 gewonnen. Chelsea-Mittelfeldregisseur Frank Lampard erzielte bereits in der vierten Minute den Führungstreffer für die in allen Belangen überlegenen Engländer. Die Mannschaft des schwedischen Teamchefs Sven Göran Eriksson dominierte die Partie über 90 Minuten, vergab eine Vielzahl von Torchancen und kam erst durch einen herrlichen Schuss von Kapitän David Beckham in der 76. Minute zum hochverdienten 2:0.
65.244 Fans im ausverkauften Old Trafford wurden Zeugen einer beeindruckenden Leistung des englischen Teams. In einer äußerst fair geführten Partie mit nur zwei gelben Karten war die mangelnde Chancenauswertung der einzige Schwachpunkt der Gastgeber. Manchester United-Stürmer Wayne Rooney und Real Madrid-Neuzugang Michael Owen vergaben je drei hundertprozentige Tor-Gelegenheiten und verabsäumten es damit, Englands Torverhältnis zu verbessern. Kapitän David Beckham kam nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit nach der Pause immer besser ins Spiel und krönte seine Leistung mit einem herrlichen 18 Meter-Schuss ins rechte Kreuzeck.
Beckham musste im Finish wegen einer Verletzung durch Hargreaves ersetzt werden. Wie eine Röntgenuntersuchung nach dem Match ergab, erlitt der Madrid-Legionär einen Anbruch einer Rippe. Vorerst war aber nicht abzusehen, wie lange ihn diese Blessur zu eine Pause zwingt. Wegen einer Gelbsperre hätte Beckham am Mittwoch gegen Aserbaidschan aber ohnehin nicht spielen können.
Nordirland holte mit einem 0:0 in Baku gegen Aserbaidschan den zweiten Punkt. Die Gastgeber stellten in der auf mäßigem Niveau stehenden Partie den Keeper der arg Ersatz geschwächten Nordiren kaum auf die Probe zu stellen. Aserbaidschans Keeper Hasanzade hatte mit den hohen Bällen des Gegners oft seine liebe Not, hielt aber ebenfalls sein Tor rein.
(apa/red)
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